«Neuer Anziehungspunkt»
Flanieren statt Parkieren: Birsig-Parkplatz soll aufgewertet werden

Der Parkplatz zwischen Heuwaage und Steinenvorstadt soll umgestaltet werden zu einem lebendigen Raum. Jetzt steht fest, wer die Umgestaltung vornimmt.

Elodie Kolb
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So soll der Parkplatz künftig aussehen.

So soll der Parkplatz künftig aussehen.

Visualisierung: zvg

Der Birsig-Parkplatz ist vor allem bekannt für röhrende Motoren und laute Auspuffe. Doch das soll bald der Vergangenheit angehören: Begrünung, Cafés und Startups sollen den Parkplatz aufwerten. Das Projekt «Birsig Garten Basel» der XM Architekten GmbH hat die Jury überzeugt und wird ein Vorprojekt gemeinsam mit dem Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) ausarbeiten, das anschliessend dem Parlament und der Regierung unterbreitet wird. Das Konzept «schafft eine lebendige urbane Atmosphäre mit einem vielfältigen Angebot», schreibt das BVD am Donnerstag in einer Mitteilung.

«Einfache» Pavillons stehen im Zentrum und sollen als «kreative Orte für Dienstleister» verfügbar sein. Auch die Boulevardgastronomie soll im Projekt gestärkt werden. In die Holzpavillons sollen zudem «im Sinne eines klimafreundlichen Baustoffrecyclings» die Fenster des zum Abriss freigegebenen Heuwaage-Hochhaus eingebaut werden, so das BVD.

Die insgesamt 60 Parkplätze vor Ort müssen im Zusammenhang mit der Eröffnung des «Parking Kunstmuseum» 2022 als Kompensation aufgehoben werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Mit der Umnutzung werde bereits nächstes Jahr begonnen – sofern Parlament und Regierung zustimmen. Grössere Umbauten seien in etwa 15 Jahren vorgesehen, wenn Strassenbelag und Leitungen saniert werden müssen.