Rekordgewinn
Elektra Baselland: Mehr Umsatz trotz Krise

Die Energiedienstleisterin aus Liestal schrieb im vergangenen Jahr gute Zahlen. Neu stieg eine Frau in die Geschäftsleitung auf.

Simon Tschopp
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Die Elektra Baselland (EBL) schrieb im vergangenen Jahr gute Zahlen.

Die Elektra Baselland (EBL) schrieb im vergangenen Jahr gute Zahlen.

Symbolbild: Zvg

Die Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) hat im vergangenen Jahr den Konzernumsatz um fast 13 Prozent auf 259 Millionen Franken steigern können. Allein 22,8 Millionen des Umsatzwachstums seien auf die Akquisition des deutschen Stromvertreibers BayWa Oekoenergie GmbH zurückzuführen, schreibt die EBL in ihrer Medienmitteilung. Der Reingewinn erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent auf gut 24 Millionen Franken: ein Rekord für die Energiedienstleisterin mit Sitz in Liestal – und dies trotz Coronakrise.

In den Bereichen Stromvertrieb, Wärme und Netz resultierten höhere Zahlen, im Telecomnetz reduzierte sich der Umsatz um knapp 4 Prozent wegen Kundenverlusten. Im vergangenen Jahr investierte die EBL 65 Millionen Franken (+53,1 %). Die Eigenkapitalquote ging leicht zurück und betrug gut 70 Prozent (-3,0 %).

Der Stellenetat der EBL-Gruppe beträgt knapp 320 Vollzeitstellen. Auf Anfang dieses Jahres übernahm Susanne Obert die Leitung der Sparte Strom und stieg damit in die Geschäftsleitung auf. Sie ist die einzige Frau in diesem Gremium. Yves Grebenarov führt neu den Bereich Stromproduktion. Im Verwaltungsrat hat ex Präsident Erich Geiser das Zepter nun an seinen Nachfolger und neuen Verwaltungsratspräsidenten, Martin Thommen, übergeben.