Wald-Ökologie

Stiftung spricht 714'000 Franken für die Aufwertung Nordwestschweizer Waldrändern

(Symbolbild)

Die sechs unterstützten Projekte befinden sich in den Baselbieter Gemeinden Rothenfluh, Aesch/Pfeffingen, Langenbruck/Waldenburg und Reigoldswil sowie in den Solothurner Gemeinden Büren und Himmelried.

(Symbolbild)

Für die ökologische Aufwertung des Übergangsbereichs von Offenland und Wald hat die Walder-Bachmann Stiftung insgesamt 714'000 Franken gesprochen. Unterstützt werden sechs Projekte in der Nordwestschweiz.

Mit dem 2017 gestarteten Programm "Vernetzung von Offenland und Wald" sollen Waldränder ausgelichtet und gestuft sowie Stein- und Asthaufen oder Sträucher und Teiche angelegt werden, wie die Stiftung am Mittwoch mitteilte. Zudem sollen Totholz und Obstbäume gefördert werden.

Der Übergangsbereich zwischen Offenland und Wald diene einer grossen Anzahl von Pflanzen- und Tierarten als Lebensraum. Heute würden aber hohe Bäume oft neben landwirtschaftlich intensiv genutztem Offenland stehen, heisst es weiter. Zudem bestehe häufig eine strikte Trennlinie. Strassen oder Wege könnten für Tiere jedoch eine Störung oder Barriere darstellen.

Mit dem Programm der bei der Christoph Merian Stiftung in Basel ansässigen Hermann und Elisabeth Walder-Bachmann Stiftung sollen die Übergangszonen an Waldrändern gefördert werden. Insgesamt waren gemäss Mitteilung 19 Projekte eingereicht worden.

Die sechs nun unterstützten Projekte befinden sich in den Baselbieter Gemeinden Rothenfluh, Aesch/Pfeffingen, Langenbruck/Waldenburg und Reigoldswil sowie in den Solothurner Gemeinden Büren und Himmelried. Umgesetzt werden sollen sie bis spätestens 2021.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1