Sterbehilfe

Erika Preisig will Freitodbegleitung nach Flüh verlegen

Ärztin mit einer Mission: Erika Preisig, Präsidentin von Eternal Spirit.

Ärztin mit einer Mission: Erika Preisig, Präsidentin von Eternal Spirit.

Die Sterbehelferin Erika Preisig plant, vom Baselbiet ins Solothurnische zu ziehen. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Baupublikation der Gemeinde Hofstetten-Flüh hervor.

An der Talstrasse 75 im Gemeindeteil Flüh möchte die Stiftung Eternal Spirit in einem bestehenden Gebäude künftig Freitodbegleitungen durchführen. Die Liegenschaft liegt in einem Gewerbegebiet am Rand des Dorfes.

Erst im Oktober hatte die Stiftung Eternal Spirit bekannt gegeben, die Räumlichkeiten in Liestal nach drei Jahren zu verlassen. Grund für den angekündigten Wegzug war die Einmietung der Sterbehilfeorganisation von Erika Preisigs Bruder Rudolf Habegger ins selbe Gebäude. Für die Sterbebegleiterin boten die beiden Organisationen in der gleichen Liegenschaft eine zu grosse Verwechslungsgefahr. 

Mittlerweile scheint Erika Preisig bei der Suche nach einem neuen Standort fündig geworden zu sein. «Eternal Spirit hat seine Pläne dem Gemeinderat vorgestellt», sagt Felix Schenker, Gemeindepräsident von Hofstetten-Flüh. Man habe als Gemeinderat keine Stellung bezogen, sondern gehe den Weg der Öffentlichkeit und des Rechts. Die Einsprachefrist dauert bis zum 5. Dezember. Danach entscheidet die Baukommission, ob die umstrittene Stiftung ins Solothurnische Leimental zieht.

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