Gedenkjahr

Das Kloster Mariastein feiert ein halbes Jahrhundert Selbstständigkeit

Mit der staatsrechtlichen Wiederherstellung des Klosters Mariastein im Jahr 1971 endete eine lange dauerende Verstaatlichung der Abtei im Schwarzbubenland.

Mit der staatsrechtlichen Wiederherstellung des Klosters Mariastein im Jahr 1971 endete eine lange dauerende Verstaatlichung der Abtei im Schwarzbubenland.

Das kommende Jahr widmet das Kloster Mariastein der staatlichen Wiederherstellung der Abtei vor einem halben Jahrhundert.

Am 7.Juni 1970 wurden die stimmberechtigten Männer des Kantons Solothurn an die Urne gerufen. Sie mussten über die Vorlage «Volksbeschluss über das Kloster Maria-stein: Dem Kloster Mariastein wird die korporative Selbstständigkeit wieder verliehen» befinden. Das Volk stimmte zu, und im folgenden Jahr konnte den Benediktinern ihr Kloster zurückgegeben werden. Mit der staatsrechtlichen Wiederherstellung des Klosters Mariastein im Jahr 1971 endete eine lange dauerende Verstaatlichung der Abtei im Schwarzbubenland. Während des Kulturkampfs war dem Kloster die Selbstständigkeit entzogen worden.

Die Mariasteiner Mönche feiern ihre vor einem halben Jahrhundert wiedererlangte Autonomie im nächsten Jahr mit unterschiedlichen Aktivitäten. Kürzlich ist eine Gedenk-Broschüre erschienen, in welcher die geschichtlichen Ereignisse erläutert werden. Im Vorwort schreibt Abt Peter von Sury philosophisch über die damaligen Geschehnisse: «Einmal mehr stellte unser Klosterwappen seine prophetische Aktualität unter Beweis: Die toten Gebeine beginnen wieder zu tanzen!»

Während des ganzen kommenden Jahres finden im Wallfahrtsort verschiedene Events statt. Eine Vortragsreihe gehört genauso dazu wie musikalische Veranstaltungen und ein Tag der Jugend. Höhepunkt wird im Juni ein grosser Festakt zum Gedenkjahr in der Basilika sein.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1