Dem Biotech-Unternehmen Idorsia lief es im zweiten Quartal wie geschmiert. Zwar schreibt es mit einem Halbjahres-Minus von 232 Millionen nach wie vor rote Zahlen, was bei dem erst vor zwei Jahren kotierten Start-up aber den Plänen entspricht. So gibt es bei den laufenden elf klinischen Studien keine Verzögerungen. Der Zeitplan wurde ebenso bestätigt wie der Ausblick für das Gesamtjahr.

Dieser sieht weiter Ausgaben von 570 Millionen Franken vor. Im ersten Halbjahr verbucht Idorsia weniger als die Hälfte davon, nämlich 252 Millionen Franken. Damit liegt das Unternehmen komfortabel im Plan und ist sparsamer unterwegs, als es die meisten Analysten erwartet hatten. Dennoch gab der Börsenkurs deutlich nach. Das Unternehmen rüstet sich nun für die mögliche Einreichung der Zulassungsdaten für die fortgeschrittenen Arzneiprodukte.