Asylwesen
Zusätzliche Asylunterkünfte sind in Basel-Stadt kein Thema

Mehrere Kantone haben ihre Bereitschaft signalisiert, eines der bis zu 20 geplanten Asyl-Bundeszentren zu übernehmen. Doch Basel-Stadt sieht keine Option für zusätzliche Asylempfangsplätze.

Merken
Drucken
Teilen
Blick in das Empfangs- und Verfahrenszentrum Bässlergut

Blick in das Empfangs- und Verfahrenszentrum Bässlergut

Keystone

Basel-Stadt habe "als kleinster Kanton" schon heute Mühe, Leute unterzubringen, sagt Asylkoordinatorin Renata Gäumann. Das bestehende Bundes-Empfangszentrum Bässlergut hat inzwischen 420 Plätze, und Basel ist Standort eines Ausschaffungsgefängnisses.

Dazu kommen laut Gäumann ab Februar 150 Plätze in Allschwil, die als Dépendance von Basel betrieben würden. Die Unterbringung von Renitenten sei für Basel-Stadt "kein Thema".

Kompensation für Asylunterkunft

Am Montag verabschiedeten Vertreter von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden an einer Konferenz in Bern ein Konzept zur Beschleunigung der Asylverfahren. Kernstück sind bis zu 20 Bundeszentren mit rund 6000 Plätzen. Asylsuchende, Behörden Fachleute und Rechtsvertreter sollen in den Zentren am gleichen Ort untergebracht werden.

Kantone und Gemeinden, die für die Unterbringung von Asylsuchenden und beim Vollzug besondere Aufgaben übernehmen, sollen dafür eine Kompensation erhalten.