Shoppingparcours
Nachhaltige und faire Mode als Thema: Fashion Revolution erstmals in Basel

27 Modegeschäfte in Basel nehmen am Parcours des international aktiven Vereins teil. Am Samstag kommt es dann zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Fast Fashion in der Voltahalle.

Rahel Empl
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Fashion Revolution macht unter anderem den Überkonsum zum Thema.

Fashion Revolution macht unter anderem den Überkonsum zum Thema.

Susann Basler

Der gemeinnützige Verein Fashion Revolution setzt sich seit 2013 für nachhaltige und fair produzierte Mode ein. Als Reaktion auf den tragischen Fabrikeinsturz von Rana Plaza in Bangladesch gegründet, ist der Verein seither zu einer Bewegung in über 100 Ländern angewachsen. Nun wird «Fashion Revolution» erstmals in Basel aktiv.

Diesen Freitag und Samstag finden verschiedene Aktionen statt. Unter anderem können an einem Parcours ausgewählte Modegeschäfte in Basel besucht werden, teilt Fashion Revolution Schweiz mit:

«Jeder der 27 Stationen hat eine Idee aufgegriffen, um mehr Nachhaltigkeit in die Garderobe zu bringen.»

Dabei sind unter anderem Riviera an der Feldbergstrasse, FrankieFrankie Vintage an der Kasernenstrasse, Claudia Güdel an der Schnabelgasse oder auch Kleinbasel an der Schneidergasse – insgesamt sind es 27 Stationen.

An einem Upcycling-Workshop am Samstag von 13 bis 16 Uhr wiederum werden alte Textilien aufgewertet und abends ab 18 Uhr das Kunstprojekt Solidar Sew Art in der Voltahalle vorgestellt. Kunstschaffende aus den Sparten Textil, Mode, Malerei, Objekt- und Installationskunst, Fotografie und Film setzen sich dann mit der Fast Fashion Industrie, dem Konsumverhalten und dem daraus entstehenden Altkleiderberg auseinander – und wollen Lösungen aufzeigen.

Programm und Anmeldung zum Workshop unter www.fashionrevolution.ch

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