Grosser Rat

Online-Plattform für Kultur: Kanton soll helfen, die Durstphase zu überstehen

Die Coronakrise meinte es mit den Kulturschaffenden nicht gut. Viele haben ihre Auftrittsmöglichkeiten wie etwa im Theater Basel verloren. (Symbolbild)

Die Coronakrise meinte es mit den Kulturschaffenden nicht gut. Viele haben ihre Auftrittsmöglichkeiten wie etwa im Theater Basel verloren. (Symbolbild)

Die Kulturschaffenden Basels wurden durch die Coronakrise ausgebremst. Auftrittsmöglichkeiten fielen weg und damit auch die Einkünfte. Ein Vorstoss fordert nun die Schaffung einer Online-Kultur-Plattform.

Die Theatersäle, die Clubs und Bars, die Museen und Galerien: Sie alle mussten wegen der Coronakrise vorübergehend schliessen. Nun, während sich die zweite Coronawelle anbahnt, droht erneut die Schliessung der Kulturinstitutionen. Für SP-Grossrätin Lisa Mathys ist darum klar, dass der Kanton Basel-Stadt die Kulturschaffenden anderweitig unterstützen muss.

In einem Anzug an den Regierungsrat fordert sie die Schaffung einer Online-Kultur-Plattform. So könnten Workshops angeboten, Online-Auftritte abgehalten und Kunst verkauft werden. Mathys sagt: «Das Stattfinden der Kultur ist kein Nice-to-have. Es ist mehr als Belustigung und Ablenkung, sondern eine kritische Auseinandersetzung mit unserem Leben.»

Grosser Rat stimmt für Vorstoss

Die Bürgerlich, namentlich die SVP, waren gegen die Überweisung des Anzugs an die Regierung. Gerade für die Basler Kultur habe man schon viel gemacht in der Krise. Eine Online-Plattform könnten die Kulturschaffenden selbst ins Leben rufen.

Der Anzug wurde schliesslich überwiesen und wird damit vom Regierungsrat geprüft. 61 Grossräte stimmten dafür, gleichzeitig waren 29 Parlamentarier dagegen.

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