Nach 23 Jahren zieht sich der Basler Kurator Peter Bläuer, Gründer und Besitzer der «Liste – Art Fair Basel», zurück. Schon vor drei Jahren sprach er mit der «Tageswoche» über seine Pläne nach der Pensionierung: «Ich werde auch einmal aufhören und diese schöne Geschichte einer jüngeren Generation weitergeben. Mit neuen Ideen. Und viel Energie. Ich freue mich darauf, dann Zeit für anderes zu haben.» Die hat er künftig, wird aber der Messe als Vizepräsident des Stiftungsrats weiterhin zur Verfügung stehen, wie die Liste in einer Mitteilung verkündet. wie die Liste in einer Mitteilung verkündet. Designierter Präsident des Stiftungsrats ist der Bankier und Rechtsanwalt Urs Gloor.

Der 66-Jährige Bläuer beabsichtigt die «Liste» einer «kurz vor der Gründung stehenden gemeinnützigen Stiftung» zu übergeben. Ihm lag immer daran, dass die Messe auch nach ihm mit diesem Geist weiter gepflegt wird. 

Die «Liste» konzentriert sich seit ihrer Gründung 1996 auf die Förderung von jungen Galerien mit mehrheitlich noch wenig bekannten Künstlerinnen und Künstlern. Auch in Zukunft soll die Messe nicht gewinnorientiert ausgerichtet sein und neuen, internationalen Galerien «günstige Konditionen für eine mehrjährige Messepräsenz ermöglichen». 

Mit dem Wechsel soll die Kunststadt Basel gestärkt und die Messe weiter ausgebaut werden. Der bisherige Standort im Basler Werkraum Warteck pp bleibt erhalten, ebenso wird das bewährte Team unter der neuen Leitung weiterarbeiten können. Die Direktionsstelle wird dieser Tage ausgeschrieben. Für die Suche wird eine sechsköpfige Findungskommission eingesetzt. 

Impressionen der «Liste» 2017: