Coronafasnacht
Was man an den «drey scheenschte Dääg» noch darf und was nicht

Die «drei scheenschte Dääg» finden auch dieses Jahr nicht wie gewohnt statt. Was man an der diesjährigen Fasnacht noch darf und was nicht, hat der Basler Regierungsrat heute bekannt gegeben. Das Fasnachts-Comité unterstützt die Linie der Regierung.

Laura Pirroncello
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Nach der Fasnacht 2020 wird auch die Fasnacht 2021 «beerdigt».

Nach der Fasnacht 2020 wird auch die Fasnacht 2021 «beerdigt».

Kenneth Nars / BLZ

Der Basler Regierungsrat informierte heute bezüglich Regeln für die diesjährige Fasnacht. Für die «drei scheenschte Dääg» vom 22. bis 24. Februar 2021 gelten die Vorschriften gemäss der Verordnung des Bundesrats über die Coronamassnahmen, heisst es in der entsprechenden Mitteilung. Somit seien Aktivitäten, die zu Publikumsaufkommen und Menschenansammlungen führen, untersagt. Denn die Bundesversammlung lasse derzeit kulturelle Aktivitäten nur in äusserst begrenztem Rahmen und ohne Publikum zu. Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen sind verboten.

Keine Umzüge und keine Konzerte

Von diesem Verbot betroffen sind somit jegliche Fasnachtsveranstaltungen, wie zum Beispiel Fasnachtsumzüge oder Guggenkonzerte. Unter diesen Umständen, so der Regierungsrat, seien in der Stadt fasnächtliche Aktivitäten wie «Gässle» oder «Ständeli» nicht möglich.

Laternenausstellungen im Freien seien nur dann erlaubt, wenn die Begrenzung auf fünf Personen, die Maskenpflicht sowie die Abstandsregeln konsequent eingehalten werden. «Schnitzelbängg» in der Öffentlichkeit vorzutragen, ist verboten - auch wenn sie im Freien stattfinden würden. Ebenfalls ist die Fasnacht in den Beizen verboten. Restaurants, Bars und Clubs bleiben auch an der Fasnacht zu. Take-away Angebote sind zwischen 6 und 23 Uhr erlaubt.

Polizei kontrolliert Einhaltung der Vorschriften

Der Verkehr sowie der öffentliche Verkehr wird in der Zeit vom 22. bis 24. Februar wie gewohnt zirkulieren. Ein spezielles Verkehrsregime gäbe es gemäss Angaben des Regierungsrats nicht. Ebenfalls regulär arbeite die Kantonsverwaltung. Die Polizei werde die Einhaltung der Vorschriften überwachen.

Die Vorschriften des Regierungsrats werden vom Fasnacht-Comité mitgetragen. Dies bestätigen Regierungsrat sowie Comité. Beide bedauern, dass die Fasnacht 2021 nicht wie gewohnt in der Stadt stattfinden kann. Als Alternative wird der Fasnachts-Spaziergang empfohlen.