Coronavirus

Anpassungen in den nächsten Tagen bei den Kontakt- und Anlaufstellen

Die aktuelle Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat auch Auswirkungen auf die Kontakt- und Anlaufstellen. (Archivbild)

Die aktuelle Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat auch Auswirkungen auf die Kontakt- und Anlaufstellen. (Archivbild)

Die aktuelle Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat auch Auswirkungen auf die Kontakt- und Anlaufstellen. In den letzten Tagen wurde das Angebot auf lediglich einen Standort am Dreispitz reduziert.

In den nächsten Tagen wird anstelle des Standortes Dreispitz nun aus platztechnischen Gründen auf den Standort Riehenring 200 gewechselt, wie der Kanton am Donnerstag informiert. Um die hygienischen Vorgaben betreffend Abstandhalten zu erfüllen, wird diese K+A temporär mit einem Zelt erweitert. Damit kann die vulnerable Gruppe der schwer drogenabhängigen Personen weiter betreut werden und der öffentliche Raum gleichzeitig vor Begleiterscheinungen geschützt werden.

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist davon auszugehen, dass sich auch Besuchende der K+A mit dem Virus infizieren werden. Von einer Schliessung der K+A soll jedoch abgesehen werden, um die gesundheitliche Überwachung der Konsumentinnen und Konsumenten (Krankheit und Überdosierung) aufrecht zu erhalten und die Auswirkungen auf den öffentlichen Raum einzuschränken, wie der Kanton bestätigt. Zu diesem Zweck wurde seit einigen Tagen das Angebot der K+A auf lediglich einen geöffneten Standort, die K+A Dreispitz, reduziert.

K+A Dreispitz wird geschlossen, Betrieb am Riehenring wieder eröffnet

Die Weiterführung des Betriebes bedingt allerdings noch weitere einschneidende betriebliche wie räumliche Massnahmen: Die K+A Dreispitz wird in den nächsten Tagen geschlossen, dafür wird der Betrieb in der K+A Riehenring wieder eröffnet, da diese K+A die idealeren räumlichen Bedingungen aufweist. Um die hygienischen Vorgaben zur Weiterführung des Angebotes wie das Abstandhalten von Personen zu erfüllen, werden die Räumlichkeiten der K+A Riehenring 200 temporär um ein Zelt erweitert, welches auf dem Parkplatz hinter dem Containerbau aufgestellt wird. Angeboten wird per sofort nur noch die Möglichkeit zum Konsum unter hygienischen Bedingungen und medizinischer Überwachung sowie die Abgabe von Spritzenmaterial. Das gesamte Areal wird von einer Sicherheitsfirma bewacht und durch die Mitarbeitenden der Suchthilfe Region Basel betreut.

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