Skoda Superb SportLine

Mit Schirm, Platz und Pep

Skoda Superb SportLine

Skoda Superb SportLine

Der Skoda Superb SportLine will die Limousine Fahrspass bieten – und trotzdem Skoda durch und durch bleiben.

Ja, auch als «SportLine» bleibt sich der Skoda Superb treu: Regenschirm in der Tür, Eiskratzer im Tankdeckel und zahlreiche Ablagefächer. Alles da.

Neu sind dafür die schwarze Abrisskante auf dem Heckdeckel, schicke 19-Zoll-Alufelgen und viele Deko-Elemente in edlem Schwarz. Innen wird das Cockpit mit griffigen Sportsesseln, Leder und viel Alcantara für sportliches Flair aufgepeppt. Damit orientiert sich die SportLine stark an den sportlichen RS-Modellen des kleineren Octavia. Für den grossen Bruder gibt es selbstverständlich auf Wunsch eine Portion mehr Leistung; die sportliche Limousine ist mit 190 Diesel-Pferden oder 220 oder 280 PS Benziner zu haben. Zum Test stellt sich der Tscheche in seiner stärksten Variante mit DSG-Automatik und Allradantrieb – und mutiert so erst recht zum Rundum-Wohlfühlpaket.

Im Alltag überzeugt die Limousine trotz grosser 19-Zoll-Räder mit gutem Federungskomfort und geschmeidigem Abrollen; nur harte Querfugen bringen etwas Unruhe. Ruhe herrscht dafür aus dem Motorraum; einen V6 wie beim Vorgänger gibt es beim aktuellen Superb nicht mehr. Diese Rolle übernimmt nun der starke 2-Liter, der seine Sache mit ruhigem, vibrationsfreiem Lauf und genügend Drehmoment aber gut macht. Wer es sportlicher wünscht, kann den sportlichen Superb per Fahrmodus-Schalter auf Spass trimmen. Der Sound im Innenraum wird verstärkt, wirkt dann allerdings etwas künstlich. Fahrwerk und Lenkung straffen sich und das Getriebe sortiert seine 6 Gänge flotter. So kommt in der 4,86 Meter langen Limousine tatsächlich Sport-Laune auf – allerdings ohne, dass man dabei Abstriche bei den typischen Skoda-Tugenden in Kauf nehmen muss.

Raum ist Trumpf

Das Werk nennt einen Normverbrauch von 7,2 l/100 km, im Alltag auf Winterreifen sollte man zirka einen Liter mehr einberechnen. In Anbetracht des Gebotenen geht das aber absolut in Ordnung, denn der starke Superbbietet nicht nur ansprechende Fahrleistungen und guten Komfort, sondern vor allem auch: Platz!

Sei es auf den vorderen Plätzen, im Fond oder auch im weit öffnenden Kofferraum mit oben angeschlagener Klappe. Der fasst laut Datenblatt bis zu 1750 Liter; oder, im Alltagstest gerne auch mal ein paar Europaletten. Das kann kaum eine andere Limousine – von Sportwagen ganz zu schweigen.

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