Alfa Romeo

Die Reifeprüfung – Alfa Romeo 4C

Alfa Romeo 4C

Alfa Romeo 4C

Alfa bringt die endgültige Version des sehnlichst erwarteten 4C nach Genf. Und das sieht gut aus. Sehr gut sogar.

Mittelmotor, Heckantrieb, 2 Sitzplätze, komplett aus Kohlefaser hergestelltes Chassis.. Aber: vorerst keine Leistungsangaben. Angetrieben wird der 4C vom bekannten 1,75-Liter-Vierzylinder, der allerdings weiter entwickelt wurde, ein innovatives Aluminium-Kurbelgehäuse und eine spezielle, optimierte Ansaug- und Auspuffanlage aufweist. Aber wie viele PS, das sagt uns Alfa leider noch nicht. Was wir wissen: das Leistungsgewicht wird unter 4 kg/PS liegen. Und das ist doch immerhin eine gute Ansage, das liegt im Bereich eines Porsche 911. Geschaltet wird – leider? – über das TCT-Doppeltrockenkupplungsgetriebe, dazu gibt es jetzt am bekannten Alfa-D.N.A.-Schalter auch noch eine Stellung „Race“.

Alfa Romeo 4C

Alfa Romeo 4C



Der 4C ist knapp 4 Meter lang, 2 Meter breit und 1,18 Meter hoch; der Radstand beträgt 2,4 Meter. Das Fahrzeug erreicht eine erstklassige aerodynamische Effizienz und verzeichnet einen negativen Ca (Auftriebsbeiwert), der wie bei Rennwagen dazu beiträgt, die Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten zu optimieren. Was im Innenraum sofort ins Auge fällt, ist die für die Mittelzelle verwendete Kohlefaser, die nicht verkleidet wird. Ansonsten sieht das innen eher nach intimer Enge aus.

Gebaut wird der 4C übrigens bei Maserati in Modena. Und ausserdem soll er das erste Modell werden, mit dem Alfa Romeo den amerikanischen Markt aufmischen will. Wie viel Geld man bei Händler deponieren darf für den 4C, das ist noch nicht bekannt, irgendwann im Sommer kommt er in den Handel. Und so, wie es aussieht, wird die Produktion des 4C nicht limitiert werden.

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