Die Motoren stammen noch aus der Zeit, in der Ford der Eigner der Marke war (bis 2007). Die V8-Triebwerke sind längst am Ende ihres Lebenszyklus angelangt. Das scheint man nun bei Aston Martin auch begriffen zu haben. Die Entwicklung von neuen Motoren verschlingt erfahrungsgemäss Millionenbeträge in zweistelliger Höhe. Mit den aktuellen Absatzzahlen kann sich das Aston Martin gar nicht leisten. Noch weniger leisten kann man sich die Entwicklung von elektronischen Systemen. Auch deshalb kommen immer noch  Navi's von Volvo bei den Briten zum Einsatz. Nun haben die Engländer einen Schritt in die Zukunft gemacht. Noch bin zum Ende dieses Jahres soll mit Mercedes-AMG eine Zusammenarbeitsvereinbarung getroffen werden. Diese sieht vor, dass die Daimler-Tochter zusammen mit den Briten neue V8-Triebwerke entwickelt. Es darf davon ausgegangen werden, dass dies nicht komplette Neuentwicklungen sein werden sondern abgewandelte AMG-Motoren. Auch im Bereich Elektronik sollen die Schwaben helfen, Aston Martin wieder einigermassen Konkurrenzfähig zu machen. Es ist höchste Zeit, dass ein Innovationsschub durch die Werkhallen von Aston Martin in Gaydon geht. Und AMG ist da sicher nicht der schlechteste Partner.