Südafrika

Zuma weist Korruptionsvorwürfe als «Verschwörung» zurück

Der ehemalige südafrikanisch Präsident Jacob Zuma sieht die gegen ihn erhobenen Korruptionsvorwürfe als "Komplott".

Der ehemalige südafrikanisch Präsident Jacob Zuma sieht die gegen ihn erhobenen Korruptionsvorwürfe als "Komplott".

Der ehemalige südafrikanische Präsident Jacob Zuma hat bei einer Anhörung die gegen ihn erhobenen Korruptionsvorwürfe als Verschwörung zurückgewiesen. «Ich wurde verleumdet, ich wurde als König der Bestechlichen dargestellt», sagte er am Montag.

"Es gibt eine Verschwörung gegen Zuma", ergänzte der 77-Jährige vor einer Untersuchungskommission. Die Verschwörung gehe auf seine Tätigkeit für die spätere Regierungspartei ANC im Anti-Apartheid-Kampf zurück, sagte Zuma. Seitdem bestehe ein "Komplott" mit dem Ziel, ihn "zu ermorden".

Die Kommission sei gegründet worden, um "vielleicht Dinge zu finden, die man mir vorwerfen kann". Einige Leute wären erst "zufrieden gestellt", wenn er im Gefängnis sitze.

Auch die Vorwürfe im Zusammenhang mit der Unternehmerfamilie Gupta wies der 77-Jährige zurück. "Ich habe niemals etwas Illegales mit dieser Familie getan, niemals", sagte Zuma. Ihm war vorgeworfen worden, den Guptas sogar ein Mitspracherecht bei der Verteilung von Kabinettsposten eingeräumt zu haben.

Die Untersuchungskommission geht den Korruptionsvorwürfen seit einem Jahr nach und befragte in diesem Zusammenhang auch amtierende oder ehemalige Minister. Zuma war von 2009 bis 2018 Präsident Südafrikas, ehe er nach einer Reihe von Korruptionsskandalen zum Rücktritt gedrängt wurde.

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