Die Tradidtion, dass der jeweilige US-Präsident von der Schweizer Uhrenfirma Vulcain eine Uhr geschenkt bekommt, gibt es schon seit über 60 Jahren. Die Armbanduhr hat einen Wert von rund 7000 Franken. Nach seinem Amtsantritt am 20. Januar 2017 wird auch Donald Trump eine erhalten.

Alles begann laut Vulcain im Jahr 1953, als der Vorsitzende der Pressefotografenvereinigung des Weissen Hauses dem scheidenden Präsident Harry Truman eine "Cricket" schenkte. Der Name des Modells leitet sich von dem Klang des Alarmtons an. Dieser wurde vom SecretService leider oft mit dem Ticken einer Bombe verwechselt.

Mit diesem Geschenk begann die Tradition: Die Firma aus Le Locle im Kanton Neuenburg übergibt seither jedem US-Präsidenten eine ihrer kostbaren Uhren. Vulcain erfand laut eigenen Angaben die Weckerkomplikation für Armbanduhren. Dies sei der Auslöser für die Beliebtheit der Uhr bei den amerikanischen Präsidenten gewesen. Präsident Dwight Eisenhower sei laut Vulcain schon vor seiner Wahl zum amerikanischen Staatsoberhaupt ein echter Fan gewesen und habe die Uhr fast jeden Tag getragen.

Doch der wohl grösste Vulcain-Uhren-Liebhaber sei Präsident Lyndon Johnson gewesen: Laut Vulcain soll er mehr als 200 "Cricket"-Uhren verschenkt und bei einem UNO-Treffen in Genf soll sogar er befohlen haben, alle erhältlichen Uhren dieser Marke in Genf zu kaufen.