Nahost

Neue Raketenangriffe auf israelische Ortschaften

Einschlag einer mutmasslich aus dem Gazastreifen abgefeuerten Rakete bei einer Strasse in der israelischen Stadt Ashdod.

Einschlag einer mutmasslich aus dem Gazastreifen abgefeuerten Rakete bei einer Strasse in der israelischen Stadt Ashdod.

Militante Palästinenser im Gazastreifen haben am Mittwoch erneut Raketen auf israelische Ortschaften abgefeuert. Im Grenzgebiet sowie in der Küstenstadt Aschkelon hätten am Morgen Warnsirenen geheult, teilte die israelische Armee mit.

In der Nacht hatte Israels Luftwaffe mehrere Ziele der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad in dem Küstenstreifen angegriffen. Das Gesundheitsministerium in Gaza teilte am Mittwoch mit, ein Palästinenser sei dabei getötet worden.

Am Dienstag hatten militante Palästinenser nach Angaben der israelischen Armee rund 200 Raketen auf Israel abgefeuert. Dutzende davon seien von der Raketenabwehr Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen worden.

Israel tötet Islamischen Dschihad-Kommandanten

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Der Konflikt zwischen Israel und der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad im Gazastreifen verschärft sich. Nachdem Israel den Dschihad-Kommandanten ausser Gefecht gesetzt hat, gab es den Gegenangriff von den Palästinenser.

Sie reagierten damit auf die gezielte Tötung eines Militärchefs des Islamischen Dschihad im Gazastreifen, Baha Abu Al Ata, durch Israels Luftwaffe. Auch seine Frau kam bei dem nächtlichen Überraschungsangriff ums Leben.

Insgesamt wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums zehn Palästinenser bei gezielten israelischen Luftangriffen getötet. Acht von ihnen hatten nach Angaben der israelischen Armee versucht, Raketen auf Israel abzufeuern.

Ägypten und die Vereinten Nationen bemühen sich nach israelischen Medienberichten um eine Beruhigung der Lage und vermitteln intensiv hinter den Kulissen.

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