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Israel testet ballistische Raketen auf dem Mittelmeer

HANDOUT - Die undatierte Aufnahme zeigt eine ballistische Rakete, die auf offener See von einem Schiff abgeschossen wird. Foto: -/IAI/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (ACHTUNG: bestmögliche Qualität)

HANDOUT - Die undatierte Aufnahme zeigt eine ballistische Rakete, die auf offener See von einem Schiff abgeschossen wird. Foto: -/IAI/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (ACHTUNG: bestmögliche Qualität)

Israel hat nach eigenen Angaben erfolgreich zwei ballistische Raketen auf dem Mittelmeer getestet. Wie das staatliche Rüstungsunternehmen Israel Aerospace Industries (IAI) mitteilte, wurde der Test des Langstrecken-Artilleriesystems Lora auf offener See vorgenommen.

Eine der beiden Raketen wurde demnach auf ein Ziel in 400 Kilometer Entfernung abgefeuert. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte am Dienstagabend mit, der Test sei eine gute Nachricht für die Bürger Israels und eine weitere schlechte für dessen Feinde.

Lora kann nach Herstellerangaben auf Schiffen oder an Land eingesetzt werden. Werden die Raketen von See aus gestartet, ist für das gesamte System demnach nur wenig Platz an Bord des Schiffes nötig. An Land sind die Systeme mobil einsetzbar. Die Reichweite der Raketen liegt bei 90 bis 430 Kilometern.

Im Nahen Osten kommt es immer wieder zu Spannungen. So greift Israel etwa regelmässig Ziele in Syrien an, um dort militärische Infrastruktur des Irans zu zerstören. Teheran ist im syrischen Bürgerkrieg ein wichtiger Verbündeter der Truppen von Machthaber Baschar al-Assad und unterstützt dort schiitische Milizen. Zu ihnen zählt auch die libanesische Hisbollah, die in Syrien an der Seite der Regierung kämpft. Sie ist wie der Iran mit Israel verfeindet.

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