Grossbritannien

Irland nimmt Abschied von Friedensnobelpreisträger John Hume

Der Leichenwagen mit dem Leichnam des Friedensnobelpreisträgers John Hume trifft vor dessen Beerdigung an der St. Eugene's Cathedral ein. Foto: Niall Carson/PA Wire/dpa

Der Leichenwagen mit dem Leichnam des Friedensnobelpreisträgers John Hume trifft vor dessen Beerdigung an der St. Eugene's Cathedral ein. Foto: Niall Carson/PA Wire/dpa

Die Menschen in der nordirischen Stadt Londonderry, die von Katholiken nur Derry genannt wird, haben am Mittwoch mit einem Trauergottesdienst von dem kürzlich verstorbenen John Hume Abschied genommen. Der Friedensnobelpreisträger war am Montag nach langer Krankheit im Alter von 83 Jahren verstorben. Er gilt als einer der Architekten des Karfreitagsabkommens, mit dem 1998 der jahrzehntelange Bürgerkrieg in der britischen Provinz Nordirland beendet wurde.

Die Zeremonie in der katholischen St.-Eugens-Kathdrale fand wegen der Coronavirus-Pandemie in einem eher bescheidenen Rahmen statt. Trotzdem nahmen daran zahlreiche Politiker aus beiden Teilen der irischen Insel wie Nordirlands Regierungschefin Arlene Foster von der protestantischen DUP, Vizeregierungschefin Michelle O'Neill von der katholisch-republikanischen Sinn Fein und auch der Präsident der Republik Irland, Michael D. Higgins, und Irlands Regierungschef Micheál Martin teil.

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