Landminen

Gute Nachricht: Algerien hat sein Territorium von Minen befreit – die Zahl der Sprengsätze war enorm

UN-Soldaten bei einer Minenräumung im Libanon. (Archiv)

UN-Soldaten bei einer Minenräumung im Libanon. (Archiv)

Nach Jahrzehnten der Dekontaminierung ist Algerien frei von Landminen. Das Land erklärte sich am Freitag in Genf zum 30. Land, welches seine Verpflichtungen rund um die Minenräumung eingehalten habe.

Der Präsident der Konvention über das Verbot von Antipersonenminen, Thomas Hajnoczi, begrüsste die Massnahmen Algeriens bei einem Treffen der Vereinten Nationen.

Die Entminungsaktion sei von der Regierung finanziert und in mehreren Etappen seit den 1960-er Jahren durchgeführt worden, sagte Ahcène Gherabi, der für das algerische Entminungsprogramm verantwortlich ist. Sein Land sei von mehr als einer Million Minen befreit worden: "Über 120 Millionen Quadratmeter Land wurden entmint." Die letzte Landmine in Algerien wurde im November 2016 entfernt.

Insgesamt haben 160 Staaten, welche die Ottawa-Konvention unterzeichnet haben, über 48 Millionen Minen zerstört. Seit 2016 verfügen 158 dieser Staaten über keinen Vorrat an Minen mehr. Die Ottawa-Konvention von 1999 untersagt den Einsatz, Produktion und Handel mit Antipersonen-Minen.

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