Blutig

Färöer töten hunderte Wale für den Winter

Färöer töten hunderte Wale für den Winter

Walschlachten vor der Küste Sandavágurs: Die grossen Meeresäuger treiben im blutroten Meer.

Jeden Sommer werden auf den Färöer-Inseln Wale gejagt und geschlachtet. Für die Bevölkerung seit Jahrhunderten ein wichtiger Wintervorrat. Tierschützer sind empört.

Der Ort Sandavágur auf den Färöer-Inseln liegt abgelegen im Atlantik, zwischen Island und Norwegen.  Dort, wie auf dem gesamten dänischen Archipel, spielt sich jedes Jahr ein bizarres Ritual ab.

Um die kargen und unwirschen Wintermonate zu überstehen, benötigen die Menschen Vorräte – aus diesem Grund werden auf den Färöern jeden Sommer hunderte Wale gejagt. Etwa 180 dürften es in Sandavágur sien, die in Herden zusammengetrieben und dann geschlachtet werden.

Eine Jahrhunderte alte Praxis, die auf Aussenstehende recht schockierend wirken kann. Tierschützer kritisieren die Massenschlachtung als grausam und unnötig. 

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