Grossbritannien

Britische Regierung stoppt Verkauf von Wäldern

Der britische Wald bleibt vorerst in Staatsbesitz (Symbolbild)

Der britische Wald bleibt vorerst in Staatsbesitz (Symbolbild)

Die britische Regierung hat Pläne zum Verkauf eines Teils der staatlicher Wälder zur Deckung des Staatsdefizits vorerst auf Eis gelegt. Der Verkauf von 15 Prozent der staatlichen Waldflächen werde zunächst nicht weiter vorangetrieben, sagte Umweltministerin Caroline Spelman am Freitag.

Zuerst werde ihr Ministerium die Waldschutzbestimmungen prüfen, sagte Spelman. Bis dahin werde kein einziges Waldgrundstück verkauft. Umweltschützer sehen in dem Moratorium eine Reaktion der Regierung auf massive öffentliche Empörung über das Vorhaben.

Die britische Regierung darf in einem Zeitraum von vier Jahren jeweils 15 Prozent ihrer Wälder veräussern. Mit dem Verkauf hofft London auf Einnahmen in Höhe von 250 Millionen Pfund (387 Millionen Franken). Rund 18 Prozent der etwa 2500 Quadratkilometer Wald in England stehen seit dem Ersten Weltkrieg unter der Kontrolle der Regierung.

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