"Traumhochzeit"

Angestellter eines malediwischen Hotels flucht bei Zeremonie

Traumstrand (Symbolbild)

Traumstrand (Symbolbild)

Im Inselstaat Malediven sorgt ein Internetvideo von einer Touristenhochzeit für Aufregung, das einen deftig fluchenden Zeremonienmeister zeigt.

Ein malediwisches Hotel entschuldigte sich am Donnerstag dafür, dass der Hotelangestellte ein Paar aus der Schweiz während einer romantischen Trauungszeremonie in der lokalen und für die Touristen unverständlichen Dhivehi-Sprache mit derben sexuellen und religiösen Beleidigungen belegte.

Der Mann bezeichnet die beiden Schweizer während der viertelstündigen und umgerechnet mehr als 1200 Franken teuren Feier unter anderem als "Schweine" - während das Paar lächelnd zuhört, bevor sie unter dem Beifall der Angestellten Ringe tauschen und eine Kokospalme am Strand pflanzen.

Das Hotel bezeichnete das Verhalten seines Angestellten, der sich in der Flut der Beschimpfungen auch über die Kleidung und das Benehmen des Paares lustig macht, als "erniedrigend" und "unverzeihlich". Das Management entschuldigte sich für den Vorfall, der ernsthafte Folgen für die Tourismusindustrie sowie das Image des Landes haben könne.

Zuvor hatte sich schon der Aussenminister der palmenbewachsenen Inselkette im Indischen Ozean, Ahmed Saheed, entsetzt über das Video geäussert. Die mehrheitlich von Muslimen bewohnten Malediven sind ein beliebtes Ziel für Hochzeitsreisen und wirtschaftlich stark vom Tourismus abhängig.

Meistgesehen

Artboard 1