Wie das Verteidigungsministerium in Washington am Sonntag (Ortszeit) weiter mitteilte, sollen die Einheiten auch eine Anlage zur Mobilfunküberwachung installieren. Der Einsatz sei für drei Monate geplant. Mit der Entsendung steige die Zahl der Soldaten an der Grenze auf rund 4350 Mann.

Hintergrund ist, dass sich in den vergangenen Monaten Tausende Migranten aus Mittelamerika auf den Weg Richtung USA gemacht hatten. Ende 2018 waren rund 6000 von ihnen bis nach Tijuana an die US-Grenze gelangt. Sie hoffen auf Asyl in den USA und sind vor der Gewalt und Armut in ihren Heimatländern geflohen.

US-Präsident Donald Trump hatte vor den Kongresswahlen im vergangenen November Soldaten an die Grenze entsandt. Trump-Kritiker bezeichneten die Truppenentsendung als Wahlkampfmanöver und Verschwendung von Steuergeldern.

US-Präsident Trump hatte zuletzt in Zweifel gezogen, dass die Republikaner im Kongress den Demokraten die Finanzierung für die von ihm geforderte Mauer an der Grenze zu Mexiko abringen können. Vertreter beider Parteien verhandeln derzeit über die Grenzsicherheit.

Sie haben bis zum 15. Februar Zeit, eine Lösung für ein neues Budgetgesetz zu finden. Andernfalls droht Teilen der Regierung erneut eine Haushaltssperre. Um das Geld für die Mauer zu bekommen, ist Trump im Kongress auf Stimmen der Demokraten angewiesen.