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An einem neuen Standort: Das Fläcke Openair geht definitiv über die Bühne

Das Open Air findet jedoch nicht am ursprünglich geplanten Ort oberhalb von Rietheim statt, sondern im idyllischen Chrüzlibachtal.

Alexander Wagner
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Das OK bietet am Fläcke Openair Genuss für alle Sinne.

Das OK bietet am Fläcke Openair Genuss für alle Sinne.

Zvg

Bereits im Februar hat das OK des «Fläcke Openairs» verkündet, dass der Vorverkauf der Tickets startet. Nur gab es damals mehr Fragezeichen als Antworten. Seit ein paar Tagen ist klar: Das Open Air findet statt. Jedoch nicht am ursprünglich geplanten Ort oberhalb von Rietheim, sondern im idyllischen Chrüzlibachtal, das zwischen Rekingen, Baldingen und Böbikon liegt.

Der Ortswechsel wurde aus logistischen Gründen notwendig. In kurzer Zeit einen neuen Festivalplatz zu finden, war eine grosse Herausforderung und hätte womöglich sogar dazu geführt, das Open Air komplett absagen zu müssen.

Der Zufall wollte es, dass jemand vom OK bei einem Spaziergang im Chrüzlibachtal fündig wurde. Sofort wurde die Gemeinde Rekingen kontaktiert. Und alle unterstützten die Idee: Die Gemeinde, die Ortsbürger, die Bauern und angrenzenden Vereine. «Ihnen allen gebührt ein grosser Dank für das Gastrecht», betont Sybil Schreiber vom OK.

Für Ohren, aber auch Augen, Nase und Seele

Das neue Gelände ist auch mit dem öV gut erreichbar, liegt es doch nur eine Viertelstunde zu Fuss vom Bahnhof Rekingen entfernt. Natürlich soll das Festival am 6. und 7. August ein akustischer Genuss werden: Neun Bands konnten für die zwei Festivaltage verpflichtet werden und es gibt einen fulminanten Mix aus Folk, Rock, Jazz, Funk, Rap und Reggae. Für die Gleichberechtigung hat Julian Brunner gesorgt, der für das Musikprogramm verantwortlich ist: Gleich in vier der neun Bands sind Frauen mit von der Partie.

Aber auch kulinarisch soll das Festival weit über Bratwurst und Sandwiches hinausgehen: Es wird alles frisch gekocht und zubereitet, das Fleisch kommt von den lokalen Bauern und das Brot und viele weitere Zutaten stammen ebenfalls aus der Region. «Wir arbeiten mit Produzenten aus dem Zurzibiet. Das ist uns wichtig», betont Flurina Meier, die für die Verpflegung und Getränke zuständig ist.

Festival ohne Masken

Auch fürs Auge wird etwas geboten: Das Gelände ist wunderschön, idyllisch und überschaubar. Zudem gibt es wieder kreative Deko voller Ambiance. Die Organisatoren gehen fest davon aus, dass sie das Festival ohne Masken durchführen können. Selbstverständlich musste ein Schutzkonzept erarbeitet und bewilligt werden. Zutritt haben alle, welche genesen oder geimpft sind oder einen Antigen-Test in der Apotheke gemacht haben und vorweisen können.

Es soll also wieder so richtig Festivalstimmung aufkommen. Das neunköpfige OK hofft, dass viele bereits am Freitag anreisen, ab 17 Uhr ist das Festival geöffnet, die ersten Bands spielen ab 18.30 Uhr. Danach kann man Live-Musik und später DJs bis in die frühen Morgenstunden geniessen. Doch niemand muss nach Hause, extra für das Festival gibt es einen Zeltplatz. «Am Samstag kann man etwas verschlafen aus dem Zelt kriechen und einen feinen Brunch geniessen», sagt Sybil Schreiber vom OK. Der Brunch wird von der Jungwacht und dem Blauring organisiert. Bereits ab Samstagnachmittag sind wieder Bands zu hören und bestaunen. Erneut bis in den frühen Morgen.

Für viele könnte dieses Wochenende ein fulminanter Schlusspunkt unter die Sommerferien setzen. Und alle, das OK wie auch alle Festivalliebhaber, die lange darauf verzichten mussten, hoffen auf einen uneingeschränkten Genuss für sämtliche Sinne. Damit würde auch der Mut der Organisatoren belohnt, die sich bereits früh entschieden haben, das Festival trotz sehr vieler Fragzeichen weiterzuplanen und es dank der offiziellen Massnahmen nun tatsächlich durchziehen können.

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