Bad Zurzach
Der Vorschnuppertag ermöglicht ein erstes Eintauchen in die Berufswelt

Die Lehrstellensuche wird immer schwieriger. Um den Schülern zu helfen, organisiert die Kreisschule Rheintal-Studenland den Vorschnuppertag.

Rea Vogel
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Vorschnuppertag
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Benjamin Zimmerman bekommt einen Einblick in den Alltag in einer Metzgerei
Nico Sambugaro zeigt einer Schülering wie das Gerät funktioniert

Vorschnuppertag

Rea Vogel

In den letzten Jahren hat sich die Suche nach Lehrstellen gewandelt. Viele Jugendliche besuchen lieber eine höhere Schule. Diejenigen, die eine Lehrstelle suchen, werden wiederum mit immer höheren Anforderungen konfrontiert.
Um dem entgegenzuwirken, hat die Kreisschule Rheintal-Studenland Massnahmen ergriffen. Das wichtigste Projekt im Rahmen der Lehrstellensuche ist der Vorschnuppertag. Seit 15 Jahren haben die Schüler des Oberstufenzentrums die Möglichkeit, an einem Mittwochnachmittag verschiedene Berufe kennenzulernen. Am 2. März fand der diesjährige Vorschnuppertag statt. Dabei stellten 26 regional Betriebe mit 35 offenen Lehrstellen ihr Angebot vor.

Eine weitere Station war die RehaClinic Bad Zurzach. Diese bietet gleich sechs Lehrberufe an. Auch bei ihr sind die Lehrstellen gefragt. Besonders Pflegeberufe würden sich in letzter Zeit grosser Beliebtheit erfreuen, erklärt Helene Stucki, Berufsbildungsverantwortliche der Klinik. An dem Projekt beteiligen sie sich vor allem, um den Nachwuchs zu fördern, sagt Stucki. David Silva aus der dritten Oberstufe hat sich den Beruf des Kaufmannes angesehen. Er ist froh um den Vorschnuppertag: «Man sieht halt gleich, was einem im Beruf erwartet.»

Ein wahrer Knochenjob
Mit von der Partie ist auch die örtliche Metzgerei. Gerade dieser Beruf hatte in den letzten Jahren zu kämpfen. Das Interesse am Beruf hat stetig abgenommen. Viele Metzgereien mussten in den vergangenen Jahren sogar schliessen. Davon ist der Metzgermeister und Inhaber der Metzgerei Arnold, Matthias Arnold, bisher verschont geblieben: «Wir hatten bis jetzt immer einen Stift.» Schwierig sei es trotzdem, es sei halt ein Knochenjob. Es gibt allerdings immer noch Jugendliche, die am Handwerk interessiert sind. So auch Benjamin Zimmermann. Der 13-Jährige findet den Beruf cool und ist froh, durch den Vorschnuppertag einen Einblick in die Praxis zu erhalten

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