«Papa Moll»-Film

Kleine Rolle für Nancy Holten: Sie spielt eine Freundin von Mama Moll

Nancy Holten am Set von «Papa Moll»

Nancy Holten am Set von «Papa Moll»

Erst vor kurzem haben die Dreharbeiten zum «Papa Moll»-Film begonnen. Rund 1000 Personen hatten sich als Statisten und Kleindarsteller beworben. Die Hälfte erhält einen Auftritt. Die meisten sind unbekannte Gesichter – ganz anders eine Frau aus dem Fricktal.

Seit Anfang August dienen Strengelbach, Baden und Bad Zurzach als Kulisse für die Film-Adaption des Schweizer Kult-Kinderbuches «Papa Moll». Lange war bekannt, wer das wohlgenährte Familienoberhaupt spielt: Stefan Kurt. Jetzt wurde auch bekannt, wer den Rest der Familie verkörpert.  

Stefan Kurt (Papa Moll), Maxwell Mare (Fritz), Manuel Flurin Hendry (Regie), Luna Paiano (Evi), Isabella Schmid (Mama Moll) und Yven Hess (Willy) v.l.n.r.

Stefan Kurt (Papa Moll), Maxwell Mare (Fritz), Manuel Flurin Hendry (Regie), Luna Paiano (Evi), Isabella Schmid (Mama Moll) und Yven Hess (Willy) v.l.n.r.

Auch zahlreiche Statisten werden im Film zu sehen sein. Gut 500, wie Filmproduzent Lukas Hobi verrät. Rund doppelt so viele Bewerbungen erreichte das Film-Team, woraufhin es die Statisten aufgrund der eingereichten Fotos und einer Kostüm-Probe auswählte. 

Eine Aargauerin, welche die Chance erhält, im Kinofilm auftzutreten, ist die in Gipf-Oberfrick wohnhafte Nancy Holten, vielen im Aargau bekannt als vehemente Kirchen- und Kuhglockengegnerin sowie Tierschützerin und Veganerin.

Zuletzt sorgte die Holländerin für Schlagzeilen, als die Gemeindeversammlung von Gipf-Oberfrick erst ihr Einbürgerungsgesuch ablehnte, die Aargauer Regierung dann aber ihre Beschwerde dagegen guthiess. 

Über den Film selbst darf Nancy Holten nichts verraten – immerhin darf sie einige Worte über ihre ihre Rolle verlieren. Sie spiele eine Hausfrau und Freundin von Mama Moll, erzählt sie der az. Zuerst wurde sie als Statistin angefragt. «Als der Regisseur mich sah, wurde ich dann aber zur Kleindarstellerin.»

Als Laien-Schauspielerin ist Holten seit rund einem Jahr tätig. Sie hat sich kleinere Rollen in sechs Filmen ergattern können, so auch in der SRF-Serie «Der Bestatter». Auch für fast ein Dutzend Werbespots, unter anderem für «Rivella», stand sie schon vor der Kamera, erzählt sie.

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