«Da staunte selbst die Polizei», schrieben die Beamten der Regionalpolizei aargauSüd in eine Medienmitteilung. Ein polnischer Staatsbürger hatte Anfang April im oberen Wynental eine 2,5-Zimmer-Wohnung bezogen. Als er tags darauf nach Hause kam, war diese komplett leer – und besenrein geputzt. Er hatte nur noch einen neuen Schrank, den er im Keller zwischengelagert und noch nicht zusammengesetzt hatte.

Dreiste Diebe? Die Polizei ermittelte: Und fand, so berichtete der «Wynentaler», Unglaubliches heraus. Die Liegenschaftsverwalterin hatte ein Zügelunternehmen beauftragt, eine 4,5-Zimmer-Wohnung im Gebäude zu räumen. Unglücklicherweise passte der Schlüssel dieser Wohnung auch zur 2,5-Zimmer-Wohnung. Und ebenso unglücklicherweise waren die Zügelmänner nicht wirklich aufmerksam.

Jedenfalls räumten sie statt der 4,5- die 2,5-Zimmer-Wohnung. Und sie entsorgten die Möbel. Diejenigen des Polen und nicht diejenigen des 4,5-Zimmer-Mieters, der sein Logis entweder nicht mehr selber räumen konnte (Todesfall) oder aus was für Gründen auch immer hatte herausgeklagt werden müssen. (uhg)