Oberkulm

Kleinbus nach Zug-Crash gegen Mauer gedrückt – zwei Verletzte

Zur Bergung des Lieferwagens brauchte es zum Schluss geballte Feuerwehrmannskraft.

Zur Bergung des Lieferwagens brauchte es zum Schluss geballte Feuerwehrmannskraft.

Ein Kleinbus ist in Oberkulm am Mittwochmittag mit einem Zug der Wynental-Suhrental-Bahn kollidiert. Die Fahrzeuglenkerin hatte beim Abbiegen den herannahenden Zug übersehen. Bei der Kollision wurde das Auto auf die Seite geworfen.

Ein Kleinbus einer Behindertenstiftung ist am Mittwoch, um 11.40 Uhr, in Oberkulm mit einem Zug zusammengestossen. Das Fahrzeug kam von Zetzwil und wollte in Oberkulm, auf der Hauptstrasse fahrend, nach links in die Kreuzbündtenstrasse (Richtung Unterkulm) abbiegen. Dazu musste sie die links der Strasse verlaufende Bahnstrecke der Wynental-/Suhrentalbahn (WSB) überqueren.

«Laut eigenen Aussagen bemerkte die Lenkerin nicht, dass praktisch auf gleicher Höhe ein Zug in die gleiche Richtung fuhr», schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung. Zudem habe die Frau das eingeschaltete Warnblinklicht übersehen und sei abgebogen. Die S14, die von Menziken in Richtung Aarau unterwegs war, prallte daraufhin gegen den Bus und drückte ihn schräg gegen eine niedrige Mauer, so dass es ihn zwischen Zug und Mauer verkeilte. 

Laut Tele M1 sagen Augenzeugen aus, dass der Zug noch mehrmals hupte, ehe es zur Kollision kam. 

Kleinbus fährt vor WSB Oberkulm

Die 47-jährige Fahrzeuglenkerin sowie ein Beifahrer wurden leicht verletzt. Sie mussten aus dem demolierten und gekippten Fahrzeug geborgen werden. Eine Ambulanz brachte sie vorsichtshalber ins Spital. Die Reisenden im Zug blieben dagegen unverletzt. 

Am Kleinbus, einem VW Crafter, entstand dagegen Totalschaden. Die Bahnstrecke blieb bis am frühen Nachmittag unterbrochen.

Kleinbus kollidiert mit WSB-Zug

Feuerwehr: «Die Rettung war schwierig.»

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