Zugegeben, ganz neu ist die Sache nicht: Prominente, die sich für einen guten Zweck so zeigen, wei der leieb Gott sie erschaffen hat. Aber es wirkt. Und bei Jasmin Brunner aus Schlossrued-Walde ist es mehr als ein blosser Karriere-Schachzug: Die 23-jährige ist bekennende Tierschützerin, isst vegetarisch und weigert sich auch, Modeljobs anzunehmen, in welchem Pelz getragen werden muss. Das entspricht ihrer Lebenseinstellung: «Wenn wir unser Leben bestimmt gestalten und keine Gräueltaten unterstützen, dann sind wir in Balance mit uns selber und mit der Umwelt»

Pelztragen sei eine Gewissenfrage, erklärt die schöne Jasmin, die jetzt auch Botschafterin des Schweizer Tierschutzes ist, weiter: «Es ist einfach nicht nötig, dass unschuldige Wesen leiden, damit man eine etwas weichere Bordüre an der Jacke hat. Bei uns herrscht ja schliesslich nicht Polarkälte und wir brauchen keine solchen warmen Materialien. Natürlich geht es ja immer ums Geld. Das ist der Grund für Ausbeutung und Grausames.»