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«Freiheit», Hagel und Prominenz: So liefen die 1. Mai-Feiern im Aargau

Zum Tag der Arbeit gehen wieder Hunderte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf die Strasse. Im ganzen Kanton finden Feierlichkeiten und Kundgebungen statt.

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Aarau

Hagel und starke Regenfälle gingen am Samstagnachmittag über Aarau nieder. Gewitter zogen über den ganzen Kanton. In Aarau wurde die Demonstration zum 1. Mai kurzfristig abgesagt.

Baden

Prominente Rednerin an der 1.-Mai-Feier in Baden: Die deutsche Aktivistin Carola Rackete sprach über ihr Engagement gegen Frontex, die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache – und für ein Nein bei der eidgenössischen Abstimmung vom 15. Mai.

Brugg

Zuhören und debattieren, füreinander Zeit haben und zusammen sein: «Nach zwei schwierigen, herausfordernden Jahren können wir uns endlich wieder so treffen, wie wir gerne den 1. Mai gestalten und feiern», sagte Elisabeth Burgener (SP). Die Grossratspräsidentin hielt die 1.-Mai-Rede in Brugg – und rief dazu auf, sich zu unterstützen und nicht aufzugeben.

Lenzburg

In Aarau musste Silvia Dell’Aquila als Organisatorin den Umzug absagen, in Lenzburg zeigte sie sich am Rednerpult energisch. Letzteres gefiel den Zuhörenden sichtlich. Unter ihnen das wohl weit älteste SP-Parteimitglied, Hans Gloor aus Schafisheim.

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Stein

Bei der 1.-Mai-Feier beim Saalbau in Stein nahm der Krieg in der Ukraine in den Ansprachen grossen Raum ein. Die Redner verwiesen aber auch darauf, dass der Kampf um Demokratie und Freiheit in der Schweiz weitergehe. Regierungsrat Dieter Egli fand klare Worte: «Freiheit macht nur dann Sinn, wenn es Freiheit für alle ist.»

Wohlen

Auch im Freiamt stand die Rede zum 1. Mai ganz im Zeichen des Krieges in der Ukraine. Die beiden Mitglieder des Nationalrates Gabriela Suter und Fabian Molina waren sich einig: Der Krieg muss aufhören und die Schweiz muss auf erneuerbare Energien setzen.