Stein
Novartis will Produktionsstandort zum Innovations-Park Rheintal ausbauen

Der Pharma-Konzern hat Pläne bekanntgegeben, den Produktionsstandort in Stein zum «Life-Science-Park» weiterzuentwickeln. Bereits jetzt werden in Stein pharmazeutische Produkte einschliesslich Biotechnologie und Zell- und Gentherapie produziert.

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Der Novartis-Produktionsstandort in Stein.

Der Novartis-Produktionsstandort in Stein.

Bild: Novartis
(az)

Novartis will seinen Produktionsstandort in Stein zum Innovations-Park auszubauen und durch Ansiedlung von Firmen aus dem Bereich Life Science zu erweitern. Bereits vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Novartis an seinem Standort in Stein im Verlauf des Jahres mit der Abfüllung des Corona-Impfstoffs des Produzenten Pfizer/Biontech beginnen wird. Erste Lieferungen des Endprodukts sind für das dritte Quartal, also frühstens im Juli, geplant.

Für die neu im «Life-Science-Park» angesiedelten Firmen werde der Park umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Gebäude-Management, Energieversorgung und Wartung bieten. Ziel des Pharma-Unternehmens sei, dass sich die angesiedelten Firmen im Innovations-Park auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und in einem Umfeld arbeiten könnten, das den Fokus auf Innovation und Produktion fördere.

«Die Schweiz ist für unser Produktionsnetzwerk ein wichtiger Standort. Investitionen von mehr als 200 Millionen Schweizer Franken in den Jahren 2020 und 2021 an den Standorten in Stein und in Schweizerhalle bekräftigen unser Engagement in der Region», lässt sich Novartis zitieren. Dies sei ein wichtiges Zeichen für den Industrieplatz Aargau.

Auch Lonza und Celonic produzieren in Stein

Die kantonale Standortförderung Aargau Services begrüsse die Öffnung des Areals für Dritte durch Novartis am Standort Stein sehr, wie die Leiterin, Annelise Alig Anderhalden, erklärte: «Das ganze Sisslerfeld ist ein wichtiger Arbeitsplatzstandort und ein Entwicklungsschwerpunkt des Kantons. Das Gebiet verfügt über grosses Potential für wertschöpfungsstarke Betriebe. Mit der Öffnung des Areals ermöglicht Novartis die Ansiedlung innovativer Unternehmen, die voneinander profitieren können».

Bereits jetzt werden in Stein pharmazeutische Produkte einschliesslich Biotechnologie und Zell- und Gentherapie produziert. Aktuell arbeiten am Standort Stein mehr als 2000 Mitarbeitende aus drei Pharma- und Biotechnologie-Unternehmen in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Produktion. Neben Novartis sind auch der Chemie- und Pharmakonzern Lonza sowie die Biotechnologie-Firma Celonic in Stein vertreten.