Dintikon
«Hell und übersichtlich» – aber die Theken für Fleisch und Käse fehlen

Der ausgebaute Volg in Dintikon wurde nach längerer Umbauungszeit eingeweiht. 400 000 Franken kostete die Neugestaltung, die Ladenfläche wurde minim verkleinert. Ein Verlust sind die Theken für Fleisch und Käse.

Fritz Thut
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Landi-Maiengrün-Geschäftsleiter Josef Bucher begrüsst Gäste im neu gestalteten Dintiker Volg-Laden. tf

Landi-Maiengrün-Geschäftsleiter Josef Bucher begrüsst Gäste im neu gestalteten Dintiker Volg-Laden. tf

In drei Phasen wurde der Volg-Laden in Dintikon umgebaut. «Damit haben wir unser Fusionsversprechen eingelöst», hält Landi-Maiengrün-Geschäftsleiter Josef Bucher fest. Im Frühjahr war die Konsumgenossenschaft Dintikon in die Landi Maiengrün integriert worden.

Diesem Zusammengehen verdanken die Dintiker nun einen neu gestalteten Volg-Laden. Für 400 000 Franken wurden die in die Jahre gekommene Kältetechnik, das Lager und das Verkaufsareal à jour gebracht. Weitere 100 000 Franken wurden in die Sanierung einer Wohnung im Obergeschoss gesteckt.

Gemäss Bucher wurde die Ladenfläche zwar minim verkleinert, doch präsentiert sich das im Bereich Frischprodukte ausgeweitete Angebot «hell und übersichtlich».

Laut Andreas Reusser von der Volg Konsumwaren AG, die den Umbau geplant hat, werden im Dintiker Dorfladen nun 2800 Artikel auf einer Fläche von 246 Quadratmetern angeboten. «Convenience-Produkte, also vorgefertigte Lebensmittel, werden immer wichtiger», so Reusser.

Wermutstropfen für Dintiker

Dem Umbau zum Opfer gefallen sind die Theken für Fleisch und Käse. Ein Verlust, den etliche Dintiker Konsumenten in einer Angewöhnungsphase bedauern werden.

Dadurch kann jedoch das Personal effizienter eingesetzt werden. Die 2 Voll- und 5 Teilzeitangestellten unter Leitung von Martha Huber sorgen für eine 10 Stunden pro Woche längere Öffnungszeit. Der neue Dintiker Volg ist wochentags von 6 bis 19 Uhr und samstags von 7 bis 17 Uhr offen.