Beinwil am See
Altersheim «Dankensberg» wird für 13 Millionen Franken ausgebaut

Der Projektwettbewerb für den Umbau des Alters- und Pflegeheims ist abgeschlossen.

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Hans Schärer, Präsident der Stiftung, zeigt auf den Neubau (heute Haus A).uhg

Hans Schärer, Präsident der Stiftung, zeigt auf den Neubau (heute Haus A).uhg

Urs Helbling

Der «Dankensberg» ist ein Alters- und Pflegeheim mit grosser Tradition. Jahrzehntelang hatte die Institution einen stark christlichen Charakter. Bis 1984 wurden die Pensionäre von den «Schwestern von Braunwald» betreut. Bis 1994 gehörte die Anlage dem Gemeinnützigen Verein Kulm. Dann wurde die Stiftung Dankensberg gegründet. Gleichzeitig wurden 18 Millionen Franken in die Gebäude investiert.

Heute betreuen rund 65 Mitarbeiter (39 Vollstellen) die Bewohner. Es gibt 53 Betten und ein Ferienzimmer. Allerdings hat es noch immer viele Doppelzimmer und einige sogar ohne Nasszellen. Insbesondere die Doppelzimmer seien sehr schwierig zu besetzen, erklärte gestern Stiftungspräsident Hans Schärer. Der ehemalige Gemeindeammann von Beinwil am See ist seit 2004 dabei.

Jetzt soll zuerst das Haus A (Baujahr 1921) durch einen Neubau ersetzt werden. Und dann das Haus B umgebaut und renoviert werden. Der «Dankensberg» soll gemäss dem bisherigen Konzept weitergeführt werden. Es ist geplant, dass der Betrieb insgesamt 58 bis 60 Betten haben wird – also unwesentlich mehr als heute.

Bis Samstag können die Projekte eingesehen werden. Gewonnen hat das Projekt «Edmund» des Zürcher Architekturbüros Fiechter & Salzmann. Seine Realisierung dürfte etwa 13 Millionen Franken kosten. Für die Finanzierung ist die Stiftung auf die Unterstützung der Gemeinden angewiesen. Sicher Beinwil am See, idealerweise auch Birrwil. Eine Knacknuss ist die Bauzeit von insgesamt fast vier Jahren. Noch ist nicht klar, wie das Provisorium aussehen wird. Der Baubeginn des neuen Haus A soll im Herbst 2018 erfolgen. Bereits vorher werden 22 Parkplätze realisiert. (uhg)