Coronavirus

Stress bei Onlinehändler Digitec: «Fast noch schlimmer als Black Friday»

Stress bei Digitec: "Es ist fast wie Black Friday"

Stress bei Digitec: "Es ist fast wie Black Friday"

Die Corona-Krise ist eine Ausnahmesituation für alle, auch für die Angestellten von Digitec Galaxus in Wohlen.

Das Leben findet dieser Tage zu Hause statt: Die Eltern sind im Homeoffice, die Kinder werden zu Hause unterrichtet und nach draussen soll man nur noch, wenn es unbedingt sein muss. In dieser Zeit sind Onlineshops äusserst gefragt, dementsprechend überlastet ist auch der Schweizer Online-Händler «DIgitec».

Nicht weniger als 20 neue temporäre Mitarbeiter stellt Digitec für das Lager Wohlen zurzeit jeden Tag an. Anders ist die extrem gestiegene Nachfrage in Zeiten des Corona-Virus-Lockdowns nicht zu bewältigen. Und trotzdem kommt es zu Verzögerungen. Auf seiner Website informiert der Onlinehändler laufend über den Stand der Lieferungen. Das besagt ein Beitrag des Regionalfernsehsenders TeleM1.

Die Angestellten sind geforderter denn je. «Es ist definitiv hektischer als sonst, fast ein wenig wie am Black Friday. Ich finde es sogar noch ein wenig schlimmer!», meint eine Lager-Mitarbeiterin zur enormen Bestellmenge.

Diejenigen Schweizerinnen und Schweizer, bei denen es der Job erlaubt, sind im Homeoffice. Dementsprechend hoch ist die Nachfrage nach Monitoren, Kabeln, Computermäusen, PCs und Laptops. «Wir haben auch Anfragen von Firmen, die Laptops für ihre Angestellten brauchen», erläutert Michel Boha, Leiter Logistik bei Digitec Galaxus gegenüber TeleM1. Sehr gefragt seien aber auch Spielzeuge – und zwar für Kinder und Erwachsene. Denn auch Sextoys finden sich in Corona-Zeiten öfter in den Warenkörben der Kundinnen und Kunden. (mma)

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