Bad Säckingen (D)
Rückschlag für Marco Hauenstein: Schädel-Knochen stammt nicht von seiner vermissten Mutter

Drucken
Teilen

Die Aargauerin Gina Hauenstein wird seit 19 Jahren vermisst. Ihr Sohn Marco, der in einer Pflegefamilie aufgewachsen ist, sucht immer noch nach ihr. Dies, obwohl sie bereits für tot erklärt wurde. Ein Schädel, den ein Pilzsammler zwischen Weihnachten und Neujahr im deutschen Bad Säckingen fand, gab ihm neue Hoffnung. Doch diese ist jetzt weg: Die Ermittler schliessen aus, dass der Schädel Hauenstein gehörte, wie die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen gegenüber dem Regionalsender Tele M1 bestätigt. Pressesprecher Florian Schumann sagt ausserdem: "DNA-Abgleiche mit vermissten oder verstorbenen Personen in der Region sind bisher erfolglos geblieben."

Marcos Mutter verschwand im Jahr 2000 in Kleindöttingen. Ein Hund fand 2013 im deutschen Dogern im Schlamm am Rhein einen Oberschenkelknochen, den man Gina Hauenstein zuordnete. Seither tappen die Ermittler wieder im Dunkeln.

Marco Hauenstein hat den Glauben daran, dass seine Mutter noch lebt, nicht aufgegeben: "Jetzt bleibt es halt weiter offen. Probieren wir das beste." Er hofft nun darauf, in den nächsten Wochen die Akten in Deutschland einsehen zu können. (mwa)

Aktuelle Nachrichten