Neubeurteilung
Nach Niederschlägen: Gefahr für Waldbrände nur noch gering

Der Teilstab Waldbrandgefahr des Kantonalen Führungsstabs (KFS) hat nach einer Neubeurteilung die Gefahrenstufe für Waldbrandgefahr per sofort auf die Stufe 1 gesenkt (keine oder geringe Waldbrandgefahr).

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Feuer machen ist wieder erlaubt, sofern das Wetter stabil bleibt. (Archivbild).

Feuer machen ist wieder erlaubt, sofern das Wetter stabil bleibt. (Archivbild).

KEYSTONE/ARNO BALZARINI

Die Regengüsse der vergangenen Tage, die kühlen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit haben haben dazu geführt, dass die Gefahr von Waldbränden nicht mehr «erheblich» (Stufe 3) sei, sondern auf Stufe 1 («keine oder geringe Gefahr») herabgestuft werden könne. Dies meldet das Departement Gesundheit und Soziales am Montagnachmittag in einer Mitteilung.

Zu dieser Entscheidung gelangten Vertreterinnen und Vertreter der Aargauischen Gebäudeversicherung
(AGV), der Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) und des Kantonalen Führungsstabs (KFS). Die aktuelle Situation sollte sich in den nächsten zwei bis drei Wochen nicht verändern, ausser es käme eine Bise: Dazu müsste bei «einer stabilen Hochdrucklage im Norden eine Ost- bis Nordostströmung (mässiger bis starker Wind)» entstehen. Diese würde schnell zu Trockenheit führen. Bei Bedarf würde die Gefahrenlage wieder angepasst werden.

Ausserdem bedanken sich die Vertreterinnen und Vertreter der AGV und des Kantons bei der Bevölkerung für das kooperative Verhalten während der Risikophase. Ein grosser Dank gehe zudem an die Gemeinden, Förster sowie die Regionalen Führungsorgane (RFO) für die entsprechende Umsetzung des Feuerverbots Ende Juli bis Anfang August. (mma)

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