Eines der Einbruch-Opfer ist Marianne Meyer aus Rothrist. Sie habe schon von der unheimlichen Einbruchsserie gehört, bis die Diebe nun auch bei ihr zuschlugen. Am Morgen sei ihr als erstes aufgefallen, dass ihre Tasche nicht mehr am gleichen Ort lag.

"Ich habe sofort nachgeschaut und da hat tatsächlich das Portemonnaie gefehlt", sagt sie gegenüber dem TV-Sender Tele M1. Dann habe sie das Loch im Fensterrahmen entdeckt. Es sei vor allem beängstigend, dass die Täter in der Nacht gekommen sind – während Meyer in ihrem Bett lag und schlief. "Da hat man ein mulmiges Gefühl."

Meyer ist nur eine von vielen, die die Diebe in den letzten zwei Wochen bestohlen haben. Die Einbrecher bohren mit einer Maschine ein Loch in den Fensterrahmen und öffnen es von aussen. 

Erhöhte Patrouillentätigkeit

"Wir zählen mehr als ein dutzend Einbrüche in der Region Oftringen, Rothrist und Strengelbach", so Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau. Er vermutet: "Da muss eine bestimmte Täterschaft dahinter stecken." Man stecke in intensiven Ermittlungen und auch die Patrouillentätigkeit im betroffenen Gebiet sei erhöht worden. Die Kantonspolizei bittet die Anwohner, verdächtige Beobachtungen zu melden. (ngü)