Unglück im Tirol

Lawine war gigantisch – Aargauer Opfer bis zu 12 Meter tief verschüttet

Die Lawine in den Tiroler Alpen, die vier Männer unter sich begrub, hatte enorme Ausmasse. Das bestätigt einer der Retter.

Beim Lawinenunglück in Schmirn in den Tiroler Alpen sind vier Mitglieder des Männerturnvereins Brittnau ums Leben gekommen. Sie waren zwischen 52 und 75 Jahre alt und Teil einer achtköpfigen Skitourengruppe. 

Offenbar hatte die Schneebrettlawine, die das Unglück auslöste, enorme Ausmasse. Sie war etwa 700 Meter, ihr Anriss rund zwei Meter hoch. Die Opfer lagen bis zu 12 Meter tief im Schnee.

Einer der ersten Retter vor Ort war Helikopterpilot Helmut Metzler. «Wir haben rasch gesehen, welche gewaltige Dimension der Einsatz annimmt», sagt er dem "Blick".

Am Jochgrubenkopf und in der Region müsse man regelmässig wegen Lawinen ausfliegen. Doch "so eine Verschüttungstiefe habe ich noch nicht erlebt", sagt er. 

Die achtköpfige Gruppe aus der Schweiz war am Mittwoch gegen Mittag vom Gipfel des Jochgrubenkopfes über den Nordhang abgefahren.

Dabei löste sich die Lawine, die alle acht Tourengänger mit in die Tiefe riss. Vier Mitglieder der Aargauer Männerriege konnten sich selbst befreien oder wurden nur zum Teil verschüttet. Vier Wintersportler wurden von den Schneemassen begraben.  

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