Jugendheim Aarburg

Jugendliche sperren Betreuer in Toilette und brechen aus

Spektakulärer Ausbruch

Spektakulärer Ausbruch

Drei Minderjährige sind aus der geschlossenen Abteilung des Jugendheims in Aarburg geflüchtet. Dabei waren sie auch gewalttätig.

Drei Minderjährige sind in der Nacht auf Montag aus der geschlossenen Abteilung des Jugendheimes Aarburg geflüchtet. Dabei wendeten sie Gewalt gegen ihre Betreuer an.

Bei ihrer Flucht aus dem Jugendheim auf der Festung Aarburg haben die minderjährigen Bewohner ihre Betreuer verletzt, wie Recherchen von Tele M1 zeigen.

«Die Jugendlichen haben zwei Mitarbeiter überwältigt und in einem Toilettenraum gesichert. Dann haben sie gewartet, dass eine dritte Betreuungsperson in die Wohngruppe kommt. Mit ihrer Hilfe sind sie dann aus dem Heim gelangt», schildert Direktor Hans Peter Neuenschwander den Ausbruch gegenüber dem Sender.

Die Jugendlichen seien derzeit immer noch auf der Flucht, heisst es. Keiner von ihnen stamme aus dem Kanton Aargau. Mehr Informationen über die Ausbrecher gibt es derzeit nicht.

Schon mehrere Ausbrüche

Es ist nicht der erste Ausbruch aus dem Jugendheim Aarburg: Im August dieses Jahres sorgten zwei entflohene Jugendliche für Schlagzeilen. Sie wurden nach einer Spritztour mit einem gestohlenen Auto in Österreich geschnappt. Bereits kurz nach ihrer Rückkehr machten sie sich erneut aus dem Staub.

Und auch 2012 entflohen drei Jugendeliche aus der geschlossenen Wohngruppe des Jugendheims. Zwei von ihnen hatten einen dabei einen Betreuer bedroht. (hug/cze)

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