Intensivmedizin
Kantonsspital Baden baut Kapazität auf 12 Intensivbetten aus

Die Intensivmedizin bildet das Herz eines jeden Spitals – auch im Kantonsspital Baden (KSB). Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat gezeigt, welche zentrale Rolle dieser Bereich spielt. Jetzt wird die Intensivmedizin im KSB ausgebaut.

Mathias Küng
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Wird ausgebaut: Intensivstation des KSB.

Wird ausgebaut: Intensivstation des KSB.

zvg

Das hat der Verwaltungsrat der KSB AG beschlossen. Dies sei mit organisatorischen Veränderungen verbunden, die im Hinblick auf den Bezug des Neubaus antizipiert werden, teilt das Spital mit. Im Neubau wird die Kapazität der Intensivstation (IPS) auf zwölf Betten erhöht werden. Im Vergleich zur heutigen Situation kommt dies einem Ausbau um zwanzig Prozent gleich. In einem ähnlichen Umfang wird auch die Überwachungsstation (IMC) erweitert: Ihre Kapazität wird auf 16 Betten erhöht. Durch diesen Ausbau wird das KSB auf der Intensiv- und Überwachungsstation somit insgesamt 28 Betten betreiben.

Zusammenführung per 1. Januar 2022

Das dafür notwendige medizinische Personal werde sukzessive rekrutiert, um bei der Inbetriebnahme des Neubaus im Jahre 2024 bereit zu sein, heisst es in der Mitteilung. Die IPS und die IMC werden im Neubau nebeneinander sein. Da es zwischen diesen beiden Abteilungen viele Synergien gibt, werden sie per 1. Januar 2022 zusammengeführt. Im Verbund mit Anästhesie, Schmerztherapie und Rettungsdienst bilden die IPS und die IMC ein neues Departement.

CEO Adrian Schmitter.

CEO Adrian Schmitter.

Michael Würtenberg

Für die Leitung dieses Departementes sucht das KSB einen habilitierten Mediziner mit einem doppelten Facharzttitel Anästhesie und Intensivmedizin. Er soll sein Amt per 1.1.2022 antreten. Das Stellenprofil wird demnächst publiziert. «Es handelt sich um eine gezielte Anpassung unserer Strukturen», sagt KSB-CEO Adrian Schmitter laut Mitteilung. Der Ausbau der Intensivmedizin stelle keine teure Vorhalteleistung dar, sondern entspreche dem Bedarf.

«Wir sind überzeugt, damit die organisatorischen Grundlagen geschaffen zu haben, um unseren Patienten auch in Zukunft die bestmögliche Behandlung und Betreuung zukommen zu lassen. Zudem möchten wir im KSB die Aus- und Weiterbildung von Intensivmedizinern weiter vorantreiben.»

Prof. Jürg Hans Beer erreicht demnächst das Pensionsalter

Hans-Jürg Beer.

Hans-Jürg Beer.

ZVG

Neue Gesichter wird es im KSB nicht nur in der Intensivmedizin, sondern auch in der Inneren Medizin geben. In diesem Departement erreichen mehrere langjährige Chefärzte, darunter Departementsdirektor Prof. Jürg Hans Beer, demnächst das Pensionsalter. Die Weichen sind entsprechend gestellt worden, um auch in diesem Departement einen reibungslosen Übergang in den Neubau respektive einen Generationenwechsel zu gewährleisten. Über die entsprechenden Nachfolgeregelungen werde das KSB zu gegebener Zeit informieren.