Geflügel
Der Bund ergreift nach Vogelgrippe-Fällen in Deutschland Schutzmassnahmen – diese Aargauer Gemeinden sind betroffen

Sicher ist sicher: Um eine Ausbreitung zu verhindern, werden Massnahmen ergriffen. Hier erfahren Sie, welche Massnahmen und welche Gemeinden betroffen sind.

Merken
Drucken
Teilen
Bei mehreren Geflügelhaltern in Deutschland wurde die Vogelgrippe nachgewiesen. (Symbolbild)

Bei mehreren Geflügelhaltern in Deutschland wurde die Vogelgrippe nachgewiesen. (Symbolbild)

Foto: Keystone

(rka) In Deutschland ist bei mehreren Geflügelhaltungen die Vogelgrippe nachgewiesen worden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um den Subtyp H5N1, der in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen sorgte. Sondern um den Subtyp H5N8. Dieser soll nach derzeitigem Erkenntnisstand für den Menschen ungefährlich sein.

Trotzdem hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen in den Grenzgebieten Schutzmassnahmen ergriffen. Betroffen sind auch rund 50 Aargauer Gemeinden aus den Bezirken Zurzach, Brugg, Laufenburg und Rheinfelden:

Diese Gemeinen sind betroffen:

Böttstein • Bözberg • Bözen • Effingen • Eiken • Elfingen • Frick • Full-Reuenthal • Gansingen • Gipf-Oberfrick • Hellikon • Herznach • Hornussen • Kaiseraugst • Kaisten • Laufenburg • Leibstadt • Leuggern • Magden • Mandach • Mettauertal • Möhlin • Mönthal • Mumpf • Münchwilen • Obermumpf • Oeschgen • Olsberg • Remigen • Rheinfelden • Riniken • Rüfenach • Schupfart • Schwaderloch • Sisseln • Stein • Ueken • Villigen • Wallbach • Wegenstetten • Wittnau • Wölflinswil • Zeihen • Zeiningen • Zuzgen

Die Massnahmen sollen verhindern, dass das Virus eingeschleppt und weiter verbreitet wird.

Die Massnahmen: In den erwähnten Gebieten wird bis Ende April sämtlicher Tierverkehr mit Geflügel verboten. Für das Ein- und Ausstallen von Herden kann eine Ausnahmebewilligung beantragt werden. Ausserdem ist bis zum 18. April in der gesamten Schweiz der Export von lebendem Geflügel, Geflügelfleisch, Eiern und tierischen Nebenprodukten verboten. Geflügelhalter, die noch nicht registriert sind, müssen das nun nachholen.

Wer zudem seit Anfang März Geflügel in Deutschland erworben hat, soll sich ebenfalls melden. Eier und Geflügelfleisch können aber weiterhin ohne Bedenken konsumiert werden.