Bundesgerichtsurteil

Fall Stefano D.: Nationalrat Philipp Hadorn kritisiert Lockerung des Raserartikels

Gehen Gerichte milder mit Rasern um?

Gehen Gerichte milder mit Rasern um?

Stefano D. fuhr in Rothrist 52 km/h zu schnell und wurde dafür zu 20 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Das Bundesgericht findet dies eine zu hohe Strafe.

Das Bundesgericht findet die Strafe für Stefano D. zu hoch. Er fuhr im Dezember 2015 mit 57 Stundenkilometern zu viel durch ein Quartier in Rothrist. Er erfüllt den Rasertatbestand und wird mit einer zwanzigmonatigen Freiheitsstrafe hart bestraft. Das lässt das Bundesgericht nicht stehen.

Nationalrat Philipp Hadorn (SP/SO) ärgert sich, dass der Raserartikel immer mehr aufgeweicht wird. Denn: Das Gesetz habe Leben gerettet.

Nun muss das Aargauer Obergericht die Strafe senken. (jk)

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