Kurioses

Der Kaiman im Hallwilersee ist nicht der einzige Exot – erinnern Sie sich an diese Ausreisser?

Ein Kaiman im Hallwilersee? Ganz abwegig ist diese Vorstellung nicht. Es wäre schliesslich nicht das erste Mal, dass ein exotisches Tier in der Region gesichtet wird.

Am Sonntagabend hat ein erfahrener Fischer gemeldet, er habe im Hallwilersee bei Beinwil am See ein Reptil gesichtet. Er will gesehen haben wie das Tier aufgetaucht sei und nach einer Jungente geschnappt habe. Anschliessend sei es samt der Beute verschwunden. Aufgrund der Beschreibung gehen Fachleute davon aus, dass es sich um einen Kaiman handelt. Die Behörden halten dies für möglich. Die Suche nach dem Exoten blieb bisher ohne Erfolg.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine ungewöhnliche Tiersichtung in der Region für Aufruhr sorgte. Hier eine Zusammenstellung der kuriosesten Fälle der letzten Jahre.  

Juli 2019: Sonnenbadende Königspython aus Lengnau

Königspython in Lengnau: „Wir vermuten, dass sie ausgesetzt wurde“

Königspython in Lengnau: „Wir vermuten, dass sie ausgesetzt wurde“

Auf einem Waldweg in Lengnau fanden Spaziergänger Mitte Juni eine Königspython. Höchstwahrscheinlich wurde die Schlange durch Unbekannte ausgesetzt. Die Polizei konnte die Schlange einem Experten übergeben, der sich um das Tier kümmert.

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Juni 2019: Der Serval aus Würenlos  

Im April haben Baselbieter Wildhüter auf einem Feld in Wenslingen einen Serval eingefangen. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich um jene afrikanische Wildkatze handelt, die vor ein paar Wochen in Würenlos AG entlaufen war. 

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September 2018: Plötzlich hüpfte ein Känguru vorbei

Das ausgebüxte Känguru hüpft in Gränichen über eine Baustelle.

Das ausgebüxte Känguru hüpft in Gränichen über eine Baustelle.

Bei der Regionalpolizei Suret ging an einem Montag im September 2018 eine ungewöhnliche Meldung ein: Ein Zwergkänguru sei aus seinem Gehege in Schafisheim entflohen. Erst am Mittwoch morgen wurde es auf einer Baustelle in Gränichen gesichtet. Die Polizei rückte sofort mit einer Streife aus und entdeckte das Tier in der Nähe eines Bauernhofs, unweit der Baustelle. Die Bauarbeiter dürften nicht schlecht gestaunt haben. Die alarmierte Polizei treibt es in einer Scheune in die Enge, der Tierarzt betäubt es mit einem Pfeil aus dem Blasrohr.

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September 2017: Wildschweine in der Aarauer Altstadt

Die Wildsau-Rotte auf ihrem Weg hin ... und zurück.

Die Wildsau-Rotte auf ihrem Weg hin ... und zurück.

Neun Wildschweine gingen am Aarauer Zollrain in die Video-Falle: Gemütlich spazieren die Wildschweine in die Altstadt hinein, zurück gehts nur wenig später im gestreckten Galopp. Ein ungewohnter Anblick; nicht nur für den Stadtpolizisten, der die Wildschweine auf den Kamerabildern entdeckt hat. Auch der Aarauer Jagdaufseher René Senn sagte gegenüber der AZ: «Dass sie nun aber in der Altstadt auftauchen, ist neu.» Richtig überrascht darüber sei er aber nicht. «Heute ist diesbezüglich nichts mehr unmöglich. Wir müssen uns an Wildtiere in unserer unmittelbaren Nachbarschaft gewöhnen.»

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März 2015: Emu in Gontenschwil ausgebüxt

Emu in Gontenschwil ausgebüxt

In Gontenschwil ist im März ein riesiger Emu ausgebüxt. Stundenlang war die Polizei auf der Jagd nach dem Federvieh. Die Jagd nahm ein tragisches Ende.

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Juni 2016: Ausgebüxte Lama-Dame Lima vom Circus Royal

Niemand vermisst ausgebüxtes Lama

Das Lama war an einem Montag am Bahnhof Rupperswil aufgetaucht und lief dort über die Gleise. Später gelang es, das Tier in Buchs einzufangen. Vom Besitzer fehlte zunächst jede Spur. Daher kam es erst einmal bei einem Alpaka-Halter in Auenstein unter. Später stellte sich heraus: Das Tier war in Lenzburg vom Circus Royal davongelaufen. 

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Juli 2011: Kuh flüchtete vor Metzger 

Der Kuh gelingt die Flucht von der Vianco-Arena in Brunegg. (Archivbild)

Der Kuh gelingt die Flucht von der Vianco-Arena in Brunegg. (Archivbild)

  

Über 24 Stunden lang führte eine Kuh in Brunegg Jagdaufseher und Polizei an der Nase herum. Das Tier tauchte wiederholt nahe der Autobahn auf und verschwand wieder. Am frühen Nachmittag wurde die Kuh erschossen.

Juni 2010: Elefanten Dame vom Zirkus Knie ausgebüxt

Nicht immer so brav. Elefantenkuh Sabu beim Bad, hier bereits früher einmal im Genfersee. (Archivbild)

Nicht immer so brav. Elefantenkuh Sabu beim Bad, hier bereits früher einmal im Genfersee. (Archivbild)

  

Es war nicht das erste Mal, dass die Elefantendame ausbüxte. Offenbar hat Sabu das Weite gesucht, als die Vorstellung des Zirkus Knie noch gar nicht beendet war. Zirkus-Mitarbeiter seien dem Tier im Laufschritt gefolgt. Sabu lief danach zum Bach, um sich ein Bad zu gönnen. Inoffiziell hiess es, dass über 40 Personen versucht hätten, sie zu fangen.

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Dezember 2009: Der abgeschossene Flamingo vom Flachsee

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Ende 2009 erfreute ein Flamingo am Flachsee Wanderer und Naturfreunde. Für den Flamingo geht es nicht gut aus. Später stellte sich heraus: Der Flamingo war ursprünglich aus dem Zürcher Zoo ausgebüxt.

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Autor

Mojan Salehipour

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