Grösste Geburtstagsparty

«D' Show muess wiitergoh» – Bilder und Videos vom Argovia Fäscht!

Wetterglück und ein fantastisches Publikum: Das Radio Argovia feierte am Argovia Fäscht den 25. Geburtstag mit einer Riesenparty. Insgesamt 55 000 Gäste feierten auf dem Birrfeld, davon 40 000 Besucher am Samstag. Wir haben die besten Bilder!

Scharenweise strömten am Samstag die Leute auf den Flugplatz Birrfeld im Aargau. Umringt von üppigen Kornfeldern fand dort zum 25. Mal das Radio Argovia Fäscht statt.

Sonne, Stimmung und viel gute Musik: Best-of Argovia Fäscht 2015.

Sonne, Stimmung und viel gute Musik: Best-of Argovia Fäscht 2015.

Dieses Jubiläum wollte gefeiert werden: Mit Schweizer Stars und dem deutschen Superstar Cro. Die blauen Strohhüte und gelben Sonnenbrillen hatten die Sponsoren nicht umsonst verteilt: Wärmend schien die Sonne vom Himmel, und trotz vorbeiziehender Wolken blieben die Besucher vom Regen verschont.

Schon seit Mittag warteten die ersten weiblichen Fans auf Teenie-Star Luca Hänni. Eine Kreisch-Welle war denn auch beim Erscheinen des 20-Jährigen zu hören. Es ist nicht leicht, bei einem Festival als erster zu spielen. Aber der Jungstar aus Bern meisterte die Aufgabe mit Bravour.

Luca Hänni findet das Argovia Fäscht mega geil

Luca Hänni im Interview: «Das Argovia Fäscht ist das geilste Festival, an dem ich je war!»

Schon hinter der Bühne begann der Zürcher Musiker Dodo zu singen, um dann unter Jubel auf die Bühne zu springen. «Diä Show muess wiitergoh!», ruft er ins Mikrofon. Er nahm die Leute mit auf eine Reise in seinem Hippie-Bus. «Ich will eu gseh jumpä!», rief er den Zuschauern zu. Im Vergleich zu früher sind seine neuen Lieder schneller, poppiger.

Energiegeladen und kraftvoll präsentierte sich auch Stress. «Make some noise!», schrie der erfahrene Rapper aus Lausanne. In mitreissender Dynamik rockten er und seine sexy Singpartnerin die Bühne. Der 37-Jährige nahm Kontakt zum Publikum auf, liess Hände hochwerfen und Körper hochspringen.

Eine geballte Ladung Show.

Das Beste von der Bühne: Ausschnitte aus den Konzerten von Cro, Dodo, Müslüm, Lo & Leduc.

Das Beste von der Bühne: Ausschnitte aus den Konzerten von Cro, Dodo, Müslüm, Lo & Leduc.

Unterdessen bildete sich vor dem Autogrammhäuschen eine Schlange. Müslüm verteilte Unterschriften nach seinem Auftritt und präsentierte sich mit gewohnt dickem Bart und buschigen Augenbrauen.

Zusammen mit seiner herausragenden Band präsentierte der Berner Musiker eine Mischung aus orientalischem Pop mit jamaikanischen Rhythmen. Sein Publikum nannte der selbst ernannte «Süper-Immigrant» liebevoll Brüder und Schwestern. «Ihr sind das geilschte Publikum, im Ernscht», erklärte er mit typisch müslümschem Akzent.

Gut war die Stimmung, das durchmischte Publikum zeigte sich friedlich und familiär. Neben kleinen Kindern auf den Schultern von Papi breiteten Jugendliche ihre Picknickdecke am Boden aus.

Es duftete nach rauchigen Argovia Spiessen, frisch gebackenen Bretzeln und Pizza, und der Alkohol wurde in bunten Bechern serviert. Nicht nur kulinarisch ging es zu und her wie an der Chilbi.

Das muss man dem Radio Argovia Fäscht lassen: Für wenig Geld wird viel geboten. Nur 20 Franken kostet der Eintritt zum Festival – vergisst man die Shuttle- oder Parkgebühren von weiteren 20 Franken.

Als einzige Frau stach die norwegische Sängerin Marit Larsen heraus. Mit klarer Stimme präsentierte sie ihre luftig leichten Pop-Lieder. «Ich liebe die Atmosphäre hier, das Publikum hat eine starke Ausstrahlung», sagte die 31-Jährige nach ihrem Auftritt.

Richtig voll wurde es gegen 22 Uhr, als Headliner Cro seinen Auftritt hatte. Rund 40‘000 Menschen tummelten sich auf dem Birrfeld. Eine weisse Leinwand verschleierte die Bühne und fiel erst, als die Stimme des mysteriösen Panda-Rappers bereits zu hören war.

Das Argovia-Fäscht wird jedes Jahr kulinarisch eröffnet – mit dem Beizlifest

Das Argovia-Fäscht wird jedes Jahr kulinarisch eröffnet – mit dem Beizlifest.

Explosionsartig erschien dahinter Cro mit Band. «Sind schöne Mädchen da?», fragte er schelmisch. Eine tolle Lichtshow setzte den Pandabären richtig in Szene.

Nach einem Konfettiregen und Feuer herrschte Dunkelheit, sein Auftritt schien zu Ende. Doch plötzlich stand der 25-Jährige auf einem Hebepodest neben der Bühne. Es folgte eine weitere halbe Stunde.

Mit dramatischem Intro stiegen Lo & Leduc in ihren Auftritt ein. Begleitet von Trompete und Saxofon legten sie eine dynamische Tanzshow aufs Parkett.

Die charmanten Rap-Poeten liessen sich sogar von Wörtern aus dem Publikum inspirieren und freestylten mit schneller Zunge. Das Schlusslicht des Abends war das Duo Remady & Manu-L. Die Schweizer Dance-Stars heizten den Besuchern noch einmal richtig ein, bevor sie diese in die kalte Nacht entliessen.

Mein Flop: Luca Hänni liess seine weiblichen Fans vergeblich stundenlang warten: «Ich geh nur schnell etwas essen und komme gleich wieder», sagte er und verschwand auf nimmer wieder sehen.

Mein Top: Auftritt von Lo & Leduc, die mit Charme und Leidenschaft eine tolle Show hinlegten. Die gute Zusammenarbeit des Duos und der Band war richtig zu spüren.

Live auf Tele M1

Sehen Sie mehr vom Argovia Fäscht 2015 um 18 Uhr in der Sendung «Aktuell», stündliche Wiederholung

live auf Tele M1 - Argovia Fäscht 2015

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