az Mediencamp

Journalisten und wir geben Vollgas

Bei einer Grillade und kühlem Bier erzählten uns Redaktoren, Journalisten und ein Fotograf an unserem letzten gemeinsamen Abend im Mediencamp von ihrer Karriere als Medienschaffende. Sonnenseiten und Tücken eines Traumberufs exklusiv also.

Bevor man aber selbst dazugehört und gross über positive wie negative Aspekte referieren kann, muss man erst den Einstieg finden. Das Geschichtsstudium im frühen ersten Semester abbrechen und bei einer Zeitung neu beginnen? Klingt bei all den Journalistenschulen recht unkonventionell, ist bei der az aber scheinbar geläufig, wie uns witzelnd erzählt wurde. Mit Studien, Schulen, Praktika – oder als Teilnehmer dieses Camps – gibt also viele Wege, erste Artikel in die Briefkästen der Leser zu bringen.

Genau das ist laut unserer Auskunft gebenden Männerrunde das Endprodukt eines absoluten Traumberufes – sofern man mit Leidenschaft hinter seiner Arbeit steht, offen und feinfühlig auf Menschen und ihre Geschichten eingeht, wenn man viele Ideen hat, selbstkritisch in den Spiegel blickt und vieles hinterfragt.

Doch: Wo Sonne ist, da ist auch Schatten. Nach Negativem im Beruf des Journalisten gefragt, kommt prompt: «Schönredende Mediensprecher sind das Grauen jedes Reporters!»

Aber seien Informationsverhinderer erst einmal aus dem Weg geschafft, alle komplexen Zusammenhänge verstanden und der Zeitdruck noch aushaltbar, werde nur noch Vollgas gegeben.

Dasselbe haben wir an unserem letzten Tag bei der az gemacht. Mit vereinten Kräften putzten wir im Pfadiheim Aarau alle Räume. Die Pfader werden uns dankbar sein, sind sie sich offensichtlich andere Standards gewohnt. An dieser Stelle eine kleine Anmerkung an die Pfadi: Deponiert in eurem Heim trotz allem Putzlappen. Bitte saubere, wenn’s geht.

Meistgesehen

Artboard 1