Abstimmung
Wenige Stimmen sorgen in Villnachern für ein Nein zum Filmgesetz

Zweimal Nein, einmal Ja: So hat Villnachern bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Villnachern: 51.4 Prozent Nein zum Medienpaket

Die Ergebnisse in Villnachern: 51.4 Prozent Nein zum Medienpaket

(chm)

Mit einem minimen Unterschied von zwölf Stimmen hat Villnachern das Filmgesetz abgelehnt. 223 Personen sagten Nein, 211 stimmten Ja. Das entspricht 51.4 Prozent Nein. Im Kanton Aargau lautete das Resultat zum Filmgesetz 52.3 Prozent Ja. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 58.4 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 61 Prozent Ja zum Filmgesetz, in den ländlichen gab es 53 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Mit dem Nein zum Filmgesetz steht Villnachern im Gegensatz zur Mehrheit der ländlichen Gemeinden. Rund 61 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Filmgesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 17 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 54 Prozent Ja zum Filmgesetz, in der Romandie hiess es 71 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Villnachern stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit gegen Transplantationsgesetz

Mit einem Unterschied von nur gerade 14 Stimmen hat Villnachern das Transplantationsgesetz abgelehnt. 232 Personen sagten Nein, 218 stimmten Ja. Das entspricht 51.6 Prozent Nein. Im Kanton Aargau lautete das Resultat zum Transplantationsgesetz 52.8 Prozent Ja. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 60.2 Prozent Ja.

Über die Organtransplantation war zuletzt am 7. Februar 1999 abgestimmt worden, als das Stimmvolk über einen Verfassungsartikel zur Transplantationsmedizin entscheiden konnte. Das Resultat in Villnachern lautete 83.2 Prozent Ja. Schweizweit stimmten 87.8 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Ja zum Transplantationsgesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Mit dem Nein zum Transplantationsgesetz steht Villnachern im Gegensatz zur Mehrheit der ländlichen Gemeinden. Rund 64 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Transplantationsgesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 24 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 54 Prozent Ja zum Transplantationsgesetz, in der Romandie hiess es 79 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Ja. Die Gemeinde Villnachern stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Frontex-Ausbau deutlich angenommen

Die Gemeinde Villnachern hat sehr klar Ja gesagt zum Frontex-Ausbau, und zwar mit 72 Prozent der Stimmen. Mit einem ähnlichen Ja-Stimmenanteil von 72.9 Prozent hiess auch der Kanton Aargau die Vorlage gut. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 71.5 Prozent Ja.

Zum Schengen-Abkommen sagten die Stimmberechtigten von Villnachern 2008 mit 50.4 Prozent Nein. Zur Übernahme der EU-Waffenrichtlinie im Rahmen von Schengen lautete das Resultat in der Gemeinde vor drei Jahren 60.9 Prozent Ja. Beide Vorlagen nahm das Schweizer Stimmvolk an.

Mit 40.3 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Villnachern höher als im Kanton Aargau (37.8 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 40.1 Prozent.

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Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden. Textvorlagen: Stefan Trachsel