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Zugang zum Kulturleben für alle: Augusta Raurica ist auf dem Weg zur Barrierefreiheit

Soll für alle eine Erlebnis sein: Der Besuch im Amphitheater in Augusta Raurica.

Soll für alle eine Erlebnis sein: Der Besuch im Amphitheater in Augusta Raurica.

Die Römerstadt Augusta Raurica hat sich verpflichtet, alle Menschen mit Beeinträchtigungen am Kulturleben teilhaben zu lassen. Als eine der ersten Massnahmen wurde unter anderem ein Plan für mobilitätseingeschränkte Personen erarbeitet.

Augusta Raurica ist seit einigen Jahren Trägerin des Labels «Kultur Inklusiv» der gleichnamigen Fachstelle von Pro Infirmis. Die Römerstadt hat sich verpflichtet, gemeinsam mit Menschen mit Beeinträchtigungen, alle Menschen mit Beeinträchtigungen am Kulturleben teilhaben und das Kulturleben auch aktiv mitgestalten zu lassen. Das heisst es in einer Mitteilung. Tastmodelle, ein Plan für mobilitätseingeschränkte Personen, die Beschreibung des Römerhauses für kognitiv beeinträchtigte Menschen, sowie diverse bauliche Anpassungen im Gelände sind erste Schritte, die es konsequent weiterzuverfolgen gilt.

Augusta Raurica zieht jährlich über 150000 Besuchende an – darunter auch viele Menschen mit Beeinträchtigungen. «Es liegt also nahe, die Angebote, die baulichen Zugänge, ebenso wie die Kommunikation schrittweise so barrierefrei wie möglich zu gestalten», heisst es weiter. Als eine der ersten Massnahmen wurde unter anderem ein Plan für mobilitätseingeschränkte Personen erarbeitet.

Das längerfristige Ziel sei es, allen interessierten Menschen den Zugang zu Kultur zu ermöglichen und inklusive Strukturen nachhaltig zu verankern. «Die Römerstadt legt grössten Wert darauf, dass dieser Prozess vom ganzen Team mitgetragen wird», heisst es. Die Mitarbeitenden werden entsprechend geschult und sensibilisiert. So sollen in Zukunft inklusive Massnahmen nicht erst im Nachhinein implementiert, sondern von Beginn an mitgedacht werden. (az)

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