Fricktal

Wespenstiche, tonnenweise Pommes und Glace und wenige Verweise

Zahlreiche Besucher in den verschiedenen Fricktaler Badis

Zahlreiche Besucher in den verschiedenen Fricktaler Badis

Die Schwimmbäder liefern beeindruckende Zahlen zum Sommer – ein Rekordjahr wird 2015 aber nicht

Das Paracetamol hat David Wieser gar nicht mehr im Arzneikoffer versorgt. Der Fricker Badmeister hatte in den vergangenen Wochen pro Tag jeweils gleich mehrere Badegäste mit Insektenstichen zu behandeln.

«Es waren schon überdurchschnittlich viele», sagt er. Gleich tönt es aus fast allen anderen Fricktaler Schwimmbädern – mit der Ausnahme von Wölflinswil. Dort sagt der stellvertretende Badmeister Franz Meier: «Was die Wespen angeht, verlief der Sommer fast ungewöhnlich ruhig.»

Das Team schaue darauf, dass alle Abfallkübel im Schwimmbad immer geleert und allfällige Glace- oder Süssgetränk-Tropfen sofort aufgewischt würden. «Das hilft sehr viel, weil die Wespen so gar nicht erst angelockt werden», sagt Meier.

Bald wird geputzt

Wespenplage zum Trotz: Die Schwimmbad-Betreiber im Fricktal sind mit der Saison 2015 zufrieden. Nach dem verregneten Sommer 2014 bescherte ihnen das Jahr 2015 dank dem heissen Wetter hohe Besucherzahlen. Wenn auch keine Rekorde, wie etwa im Hitzesommer 2003.

Nun stehen vielerorts bereits die grossen Aufräum- und Putzarbeiten an. Vorher aber zogen die Betreiber der Fricktaler Schwimmbäder noch eine etwas andere Bilanz für die az: Wie viel Glace wurde geschleckt? Wie viele Badi-Verweise ausgesprochen? Und was alles in der Fundgrube abgegeben?

5 Jahre Badi-Verbot hat ein Jugendlicher in Frick aufgebrummt bekommen, weil er in eine Schlägerei verwickelt war. «Das ist die absolute Ausnahme», sagt Badmeister David Wieser. Ansonsten würden ab und zu Verweise für ein paar Tage ausgesprochen. Oder ein übermütiger Gast wird dazu verdonnert, abends den Abfall einzusammeln. «Diese Strafen reichen meist aus, dass sich alle an die Regeln halten», so Wieser. Ähnlich klingt es in den anderen Schwimmbädern der Region. Häufigste Vergehen sind: Fehlverhalten auf der Rutschbahn und das Tragen einer Unterhose unter der Badehose.

Badi-Verweise

5 Jahre Badi-Verbot hat ein Jugendlicher in Frick aufgebrummt bekommen, weil er in eine Schlägerei verwickelt war. «Das ist die absolute Ausnahme», sagt Badmeister David Wieser. Ansonsten würden ab und zu Verweise für ein paar Tage ausgesprochen. Oder ein übermütiger Gast wird dazu verdonnert, abends den Abfall einzusammeln. «Diese Strafen reichen meist aus, dass sich alle an die Regeln halten», so Wieser. Ähnlich klingt es in den anderen Schwimmbädern der Region. Häufigste Vergehen sind: Fehlverhalten auf der Rutschbahn und das Tragen einer Unterhose unter der Badehose.

3-mal pro Tag stachen die gelbschwarzen Insekten etwa zu. Das berichten die Verantwortlichen aus den Schwimmbädern in Möhlin, Rheinfelden und Frick. «Vor allem dort, wo Süssgetränke oder Glace konsumiert wurde, war es schlimm», sagt Christian Herzog, Badmeister im Schwimmbad Möhlin. Ein ruhiges Jahr hatte hingegen das Schwimmbad in Wölflinswil zu verzeichnen: Gerade einmal drei Stiche in der ganzen Saison musste das Team behandeln. «Von einer Plage können wir wirklich nicht berichten», sagt der stellvertretende Badmeister Franz Meier.

Wespenstiche

3-mal pro Tag stachen die gelbschwarzen Insekten etwa zu. Das berichten die Verantwortlichen aus den Schwimmbädern in Möhlin, Rheinfelden und Frick. «Vor allem dort, wo Süssgetränke oder Glace konsumiert wurde, war es schlimm», sagt Christian Herzog, Badmeister im Schwimmbad Möhlin. Ein ruhiges Jahr hatte hingegen das Schwimmbad in Wölflinswil zu verzeichnen: Gerade einmal drei Stiche in der ganzen Saison musste das Team behandeln. «Von einer Plage können wir wirklich nicht berichten», sagt der stellvertretende Badmeister Franz Meier.

1 Geschäftsmappe inklusive verschiedenen Dokumenten blieb im Fricker Schwimmbad liegen. Das hat sogar Badmeister David Wieser überrascht. Ansonsten scheint es nichts zu geben, was nicht vergessen wird: Badehosen und -tücher, Bikinis, Sonnencreme, Velohelme, Schwimmflügeli, Lesebrillen, Skateboards, Schwimmbrillen, Spielzeug, BHs – und Schuhe. «Manche bemerken erst, dass sie barfuss unterwegs sind, wenn sie draussen auf dem Kies gehen müssen. Dann kommen sie jeweils rasch zurück», sagt Adelheid Küng vom Schwimmbad Laufenburg.

Fundgrube

1 Geschäftsmappe inklusive verschiedenen Dokumenten blieb im Fricker Schwimmbad liegen. Das hat sogar Badmeister David Wieser überrascht. Ansonsten scheint es nichts zu geben, was nicht vergessen wird: Badehosen und -tücher, Bikinis, Sonnencreme, Velohelme, Schwimmflügeli, Lesebrillen, Skateboards, Schwimmbrillen, Spielzeug, BHs – und Schuhe. «Manche bemerken erst, dass sie barfuss unterwegs sind, wenn sie draussen auf dem Kies gehen müssen. Dann kommen sie jeweils rasch zurück», sagt Adelheid Küng vom Schwimmbad Laufenburg.

6000 Eintritte verkaufte das Schwimmbad in Magden, eines der kleinsten Schwimmbäder der Region. «Für uns ist das sehr viel», sagt Mitarbeiterin Andrea Zürcher und spricht von einer «guten Saison». In anderen Dimensionen rechnen die grossen Schwimmbäder in Rheinfelden, Frick und Möhlin: Dort wurden jeweils rund 60 000 Eintritte verkauft. Über die ganze Region gesehen besuchten über 210 000 Menschen ein Schwimmbad. Von einem Rekordjahr ist allerdings nicht auszugehen. Im Hitzesommer 2003 etwa verzeichnete allein das Schwimmbad Möhlin fast 100 000 Badegäste.

Besucherzahl

6000 Eintritte verkaufte das Schwimmbad in Magden, eines der kleinsten Schwimmbäder der Region. «Für uns ist das sehr viel», sagt Mitarbeiterin Andrea Zürcher und spricht von einer «guten Saison». In anderen Dimensionen rechnen die grossen Schwimmbäder in Rheinfelden, Frick und Möhlin: Dort wurden jeweils rund 60 000 Eintritte verkauft. Über die ganze Region gesehen besuchten über 210 000 Menschen ein Schwimmbad. Von einem Rekordjahr ist allerdings nicht auszugehen. Im Hitzesommer 2003 etwa verzeichnete allein das Schwimmbad Möhlin fast 100 000 Badegäste.

850 Kartons à je 20 bis 25 Glacen sind leer. Das zeigt ein Blick ins Lager des Möhliner Schwimmbad-Kiosks. Adelheid Küng vom Schwimmbad Laufenburg schätzt, dass die Glace-Verkäufe in diesem Sommer rund 9000 Franken eingebracht hätten. Bei einem Glace-Preis von einem bis drei Franken sind damit einige tausend Glacen verkauft worden. «Ein tolles Jahr», bilanziert Küng. Gross war der Andrang auch im Schwimmbad in Frick: Dort sind zurzeit noch wenige Sorten erhältlich. Der Rest ist ausverkauft. Beeindruckend auch die rund drei Tonnen Pommes frites, die in Möhlin verspeist wurden.

Glace

850 Kartons à je 20 bis 25 Glacen sind leer. Das zeigt ein Blick ins Lager des Möhliner Schwimmbad-Kiosks. Adelheid Küng vom Schwimmbad Laufenburg schätzt, dass die Glace-Verkäufe in diesem Sommer rund 9000 Franken eingebracht hätten. Bei einem Glace-Preis von einem bis drei Franken sind damit einige tausend Glacen verkauft worden. «Ein tolles Jahr», bilanziert Küng. Gross war der Andrang auch im Schwimmbad in Frick: Dort sind zurzeit noch wenige Sorten erhältlich. Der Rest ist ausverkauft. Beeindruckend auch die rund drei Tonnen Pommes frites, die in Möhlin verspeist wurden.

Meistgesehen

Artboard 1